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Von – 30. Juli 2014

Spaß und wenig Schlaf

Jetzt in den Sommerferien heißt es auch für Markus Hauptmeier „hin und weg“. Der 33-Jährige schultert als ehrenamtlicher Freizeitleiter des gleichnamigen evangelischen Jugendreiseveranstalters seinen Rucksack und begleitet junge Leute, die sich für Ferien auf der griechischen Sonneninsel Korfu angemeldet haben.

Trotz anstrengendem Job als Informatiker findet Markus Hauptmeier Zeit für sein Engagement in der Jugendarbeit. Foto: Ilona Surrey

Trotz anstrengendem Job als Informatiker findet Markus Hauptmeier Zeit für sein Engagement in der Jugendarbeit. Foto: Ilona Surrey

Seit sieben Jahren investiert der Informatikkaufmann einen Teil seines Jahresurlaubs für die Jugendreisen. 2007 ist er zum ersten Mal mitgefahren, seitdem hat er noch kein Jahr ausgelassen. „Es macht einfach einen Riesenspaß “, sagt Hauptmeier und sieht den zwei Wochen mit 36 Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren entspannt entgegen. Schließlich weiß er, was ihn erwartet, und ist gut vorbereitet durch Fortbildungen und Workshops des Stadtjugendpfarramtes.

Beruflich ist Markus Hauptmeier in der EDV-Abteilung eines großen Frankfurter Unternehmens fest eingespannt. Aber sein ehrenamtliches Engagement für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. „Ich habe das alles selber durchlaufen“, sagt er, was kein Wunder ist, denn seine Mutter ist Gemeindepädagogin in Sachsenhausen.

Aufgewachsen ist Hauptmeier in Oberrad und Sachsenhausen. Kinderkreis und Jungschar kennt er aus eigener Anschauung, konfirmiert wurde er in der Lukaskirche, und dann ging es auch schon los mit dem eigenen Engagement. Hauptmeier nahm an Ausbildungskursen des Evangelischen Jugendwerkes teil und fing an, selbst eine Jungschargruppe in der Gemeinde zu leiten. Das macht er zwar heute nicht mehr, aber für die Kinder- und Jungscharwochenenden des gemeinsamen Planungsbezirkes der Gemeinden Maria-Magdalena, Dreikönig und Erlöser steht er als Teamer nach wie vor zur Verfügung.

„Drachenalarm auf Burg Heliand“ hieß es erst vor kurzem für ihn. Statt am Wochenende Party zu feiern, war er Teil eines Teams, das fünfzig Kindern zwischen acht und zwölf Jahren ein spannendes Gruppenerlebnis ermöglichte. Die Frage, wie man ein langes Wochenende mit so vielen wuseligen Kindern übersteht und dann am Montag zur Arbeit geht, bringt Markus Hauptmeier zum Schmunzeln: „Man muss Spaß verstehen und mit wenig Schlaf auskommen. Wir sind die letzten, die ins Bett kommen, und die ersten, die aufstehen.“

Ob seine Frisur mit den fein gestylten Haarstacheln dann auch immer so perfekt sitzt, wird vermutlich bei den Freizeiten keine große Rolle spielen. Viel wichtiger ist die Sicherheit und Erfahrung, die er ausstrahlt, und natürlich die Freude, die er an der Arbeit mit den Mädchen und Jungen hat. Er weiß um die Bedeutung der Nachwuchsarbeit für die Gemeinden: „Wenn man sie nicht als Kinder kriegt, kriegt man sie gar nicht“, sagt er.

Regelmäßig erneuert Markus Hauptmeier seine „Juleica“, die Jugendleiter-Card, und hat dafür in diesem Jahr an einem Kurs „Kochen für Freizeiten und Zeltlager“ teilgenommen. Außerdem ist er Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusses für Sachsenhausen und Oberrad. Von der Mitarbeit im Kirchenvorstand hat er sich hingegen aus zeitlichen Gründen zurückgezogen. „Ich ziehe das Praktische vor und habe bei den Freizeiten so viel Spaß und Feedback, dass ich darauf nicht verzichten möchte“, erklärt er. Zumal er noch ein weiteres Betätigungsfeld entdeckt hat: Er ist begeisterter Stage-Manager auf Kirchentagen und übernimmt dabei auch schon mal eine Hallenleitung.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 30. Juli 2014 in der Rubrik Menschen, erschienen in der Ausgabe , .

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