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1. November 2006

Kirchen zu Moscheen?

Fremdnutzungen können Abrisse verhindern

Es sei besser, Kirchen, die nicht mehr benötigt werden, als Moscheen oder als Kneipen zu nutzen, als sie abzureißen, meint der Kirchbauexperte und Theologe Horst Schwebel. Der langjährige Leiter des Marburger Instituts für Kirchenbau widerspricht damit der Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland, die lieber einen Abbruch von Kirchen empfiehlt als „imageschädigende Fremdnutzungen“ zuzulassen. „Merkwürdige Nutzungen“, so Schwebel, könnten jedoch korrigiert werden, ein Abriss hingegen sei endgültig. Unter Napoleon seien viele Kirchen zu Pferdeställen oder Kornspeichern umfunktioniert worden, die heute wieder in Betrieb sind.

Das Angebot an eine nichtchristliche Religion, ihr Räume zur Verfügung zu stellen, könnte zudem auch „eine Bewillkommnung“ sein, meinte Schwebel. Für Frankfurt stellt sich diese Frage nach Auskunft von Pfarrer Ralf Bräuer von der Evangelischen Öffentlichkeitsarbeit derzeit aber nicht. „Es gibt hier sehr viele ausländische christliche Gemeinden, die Raumbedarf haben, und die Kirchen nutzen wollen.”

Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. November 2006 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Kommentare zu diesem Artikel

  • lothar schiel schrieb am 14. Mai 2007

    Herr Theologe Schwebel und die Verantwortlichen der steuerfinanzierten „Volkskirchen“ sollten sich lieber darüber Gedanken machen, warum ihre die Kirchen so leer sind.
    Könnte das vielleicht damit zusammenhängen, dass die biblisch fundierte „Gute Nachricht“ nicht mehr verkündet wird?
    „Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde… Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! “
    Offenbarung 3,15-16 und 22

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