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1. Dezember 2006

Faszination der Armut: 800 Jahre Elisabeth

Sie gilt als die Schutzherrin der Armen und Kranken, der Waisen und Witwen und überhaupt aller Notleidenden, aber auch der Bäcker und der Spitzenklöpplerinnen: Elisabeth von Thüringen, eine der größten Heldinnen der deutschen Kirchengeschichte, wäre im kommenden Jahr 800 Jahre alt geworden. Anlass genug, um mit vielfältigen Aktionen an das Leben einer Frau zu erinnern, die schon immer Anlass zu Bewunderung und Mythenbildung gab.

Die ungarische Königstochter, die mit 14 Jahren verheiratet und mit 20 Jahren Witwe war, lebte zunächst auf der Wartburg in Thüringen und zog nach dem Tod ihres Mannes nach Marburg. Auch damals gehörte es zwar für die Wohlhabenden zum guten Ton, für die Armen zu spenden. Ungewöhnlich war aber, dass Elisabeth dabei selbst mit Hand anlegte, dass sie höchstpersönlich Leprakranke pflegte und für sich selbst auf jeden Wohlstand verzichtete: Im Alter von nur 24 Jahren starb sie an „Auszehrung“, so die Überlieferung.

In Frankfurt beginnt übrigens ein 150 Kilometer langer Pilgerweg zum Gedenken an Elisabeth, der über den Hessenpark, Usingen und Braunfels bis nach Marburg führt. Viele Informationen über Elisabeths Leben und Wirkungsgeschichte sowie eine Übersicht über alle Veranstaltungen im Elisabethjahr unter www.800-jahre-elisabeth.de.

Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Dezember 2006 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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