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1. Februar 2007

Fasten auf evangelisch: 7 Wochen ohne

Jede Aktion hat so ihr Legenden. Diese hier wird auf der offiziellen Internetseite von „7 Wochen ohne“, der evangelischen Fastenaktion, erzählt: Im Jahr 1983 saß eine fröhliche Runde theologisch und PR-geschulter Menschen in der Kneipe und dachte sich, dass es doch schön wäre, mal wieder in der Passionszeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag zu fasten. Aber es wäre ja langweilig, einfach nur das Althergebrachte wieder aufleben zu lassen. Also musste ein aktueller Sinn gefunden werden: Welche eingeschliffenen Gewohnheiten gibt es, auf die es mal gut wäre, zu verzichten? Das Auto, das Fernsehen, das allabendliche Bier, die Pralinen? Oder sogar auf den Stress?

Inzwischen beteiligen sich jedes Jahr mehr als zwei Millionen Menschen an der Aktion. Und, typisch evangelisch: Jeder und jede überlegt für sich selbst, was Fasten heißt. Für viele ist es der Verzicht auf eine liebgewordene Alltagssünde. Andere hingegen haben die „Sieben Wochen ohne“ zu einem „Sieben Wochen mit“ verwandelt – sieben Wochen mit mehr Sport, mehr Zeit für sich selbst, mal wieder Tagebuch schreiben, alte Freunde besuchen.

So zeigt sich, worum es beim Fasten eigentlich geht: um ein Gespür für Lebensqualität, darum, den Lauf des Gewohnten zu unterbrechen und neue Perspektiven zu finden. Jedes Jahr steht die Aktion, die vo Aschermittwoch bis Ostersonntag dauert, unter einem anderen Motto. Diesmal heißt es: „Spüren, wie das Leben fließt“. Wer mitmachen will, findet Anregungen für jeden Tag in einem Fastenkalender, manche Gemeinden bieten auch Fastengruppen an. Informationen und Tipps unter www.7-wochen-ohne.de.

Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Februar 2007 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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