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1. April 2007

Ausstellung mit Ikonen aus Privatsammlungen

Mit einer goldenen Krone prescht der Erzengel Michael auf einem roten, geflügelten Pferd heran – diese Darstellung gab der Ausstellung im Ikonenmuseum ihren Titel: Unter dem Motto „Himmelsreiter – Himmelsstreiter“ sind noch bis zum 10. Juni 150 Objekte der orthodoxen Ikonen- und Kleinkunst zu sehen, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die Kunstwerke wurden von fünf deutschen Privatsammlern für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Ikonen sind kirchlich geweihte Bilder und haben für die orthodoxen Kirchen im Osten eine große Bedeutung, etwa für die russische, die griechische oder auch die koptische. Sie stellen meist biblische Figuren dar – neben Jesus und Maria auch die Apostel oder eben Engel. Nach orthodoxem Verständnis sind Ikonen nicht einfach nur Kunstgegenstände oder Darstellungen mit erzieherischem Wert, sondern sie haben eine spirituelle Funktion: Sie sollen Ehrfurcht erwecken und eine Verbindung zu den darauf abgebildeten Personen ermöglichen.

Die jetzt im Ikonenmuseum gezeigten Kunstwerke aus dem 12. bis 20. Jahrhundert stammen aus Russland, der Türkei und aus Kreta. Auch Kultgerät aus der orthodoxen Tradition, etwa goldene und silberne Kreuze oder Rauchfässer, werden gezeigt. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr geöffnet.

Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. April 2007 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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