Evangelisches Frankfurt

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Ausgabe
April 2007

Diakonisches Werk ist für Mindestlohn

Für einen Mindestlohn, der sich auf dem Niveau anderer westeuropäischer Länder bewegt, setzt sich auch das Diakonische Werk der evangelischen Kirche ein. In vielen Familien reiche heute der Lohn aus der Erwerbsarbeit nicht aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, heißt es in einer gemeinsam mit der Gewerkschaft „ver.di“ verbreiteten Erklärung. Pfarrer Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, forderte den „Aufbruch in eine soziale Dienstleistungsgesellschaft, welche die Arbeit für und am Menschen wertschätzt und fördert.“ Die sozialen Dienste, etwa in der Pflege, dürften nicht dem freien Spiel der Märkte überlassen werden, so Gern.

Wilfried Knapp vom Vorstand des Diakonischen Werkes sagte, ein Mindestlohn könne eine Untergrenze definieren, „die kein Lohn unterschreiten darf“.

Antje Schrupp

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