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1. September 2007

Arbeit in der Krise

p(einleitung). Reihe über die Zukunft des Sozialstaats

Technologischer Fortschritt und der Trend zu immer mehr „Flexibilität“ verändern das Arbeitsleben in Deutschland. Wenn Arbeitsplätze abgebaut werden, interpretieren die Börsen das als Pluspunkt für die Unternehmen. Die Löhne sinken, und Arbeitsverhältnisse werden immer unsicherer. Wie geht es weiter mit dem Sozialstaat? Könnte ein „Grundeinkommen für alle“ die Menschen vor den Auswirkungen dieser Veränderungen besser schützen? Wenn gesellschaftliche Anerkennung und persönliche Identität nicht mehr durch die Erwerbsarbeit gewonnen wird, wodurch dann?

Mit solchen Fragen beschäftigt sich im September eine Veranstaltungsreihe in der Evangelischen Stadtakademie am Römerberg 9. „Hält die Erwerbsarbeit die Gesellschaft noch zusammen?“ ist das Thema einer Podiumsdiskussion im Anschluss an einen Vortrag von Axel Honneth vom Frankfurter Institut für Sozialforschung am Mittwoch, 12. September, um 19.30 Uhr. Die Publizistin und Kulturpolitikerin Adrienne Goehler spricht am Donnerstag, 20. September, um 19.30 Uhr zum Thema „Vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft“. In ihrem Buch „Verflüssigungen“ hat sie argumentiert, dass in der Realität längst Veränderungen stattgefunden hätten, die im öffentlichen Bewusstsein jedoch noch nicht nachvollzogen wurden. Unter dem Motto „Habenwollen!“ spricht schließlich der Münchener Kulturwissenschaftler Wolfgang Ulrich am Dienstag, 25. September, über den Wandel vom Bildungsbürgertum zum Konsumbürgertum.

Begleitend wird eine Ausstellung zum Thema „Vollzeit“ gezeigt, die noch bis zum 5. Oktober besichtigt werden kann (Mittwoch bis Samstag, 14 bis 18 Uhr).

Weitere Informationen unter „www.roemer9.de“:http://www.roemer9.de oder Telefon 174152612.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. September 2007 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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