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1. September 2007

Herber Schlag für die Stadionkapelle

!(kasten)/2007/09/seite12_unten.jpg(Über 3000 Euro Stadionkollekte freute sich Eileen Kappeler, die Leiterin des ambulanten Kinderhospizdienstes, die ihr Stadionpfarrer Eugen Eckert – Mitte – und Galaxy-Sprecher Jörg Volker überreichten. Es war die letzte gemeinsame Aktion, da sich die Football-Liga im Sommer aufgelöst hat. | Foto: Rolf Oeser)!

Weil die neue Kapelle im Frankfurter Waldstadion an den Spieltagen der Eintracht geschlossen bleiben muss, setzte Stadionpfarrer Eugen Eckert vor allem auf die Zusammenarbeit mit der Frankfurt Galaxy: Fan-Andachten, eine Trauung vor dem World Bowl Endspiel und eine regelmäßig unter den Fans erbetene Stadionkollekte für wohltätige Zwecke hat er in den letzten Monaten auf die Beine gestellt. Doch nachdem sich die europäische Football-Liga im Sommer aufgelöst hat, wird es keine Galaxy-Spiele in der Commerzbank-Arena mehr geben. Für die kirchliche Präsenz am Stadion ein herber Schlag.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. September 2007 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Kommentare zu diesem Artikel

  • Artur Stein schrieb am 13. September 2007

    Da hat man also erst Anfang 2007 in der Commerzbank-Arena einen ökumenischen Andachtsraum eröffnet, deren Ausstattung und Umbau mal lockere 100.000 Euro gekostet hat. Dazu brauchte man selbstverständlich auch eine eigene halbe Pfarrerstelle („Stadion-pfarrer“), deren Personalkosten sich auf etwa 40.000 Euro pro Jahr belaufen.
    So eine Kapelle war natürlich notwendig. Gerade wenn die Ultras oder andere sog. Fanclubs aus den Bundesligastädten hier schon „wohl eingestimmt“ eintrafen, laufen die natürlich nicht zum ersten Bierstand, nein, die gehen natürlich in die Andacht. Nur halt schade, dass da die Eintracht nicht mitspielte und die neue Kapelle an den Spieltagen der Eintracht geschlossen bleiben musste.
    Na, man hatte ja noch die Galaxy. Die spielt ja immerhin 6 x im Jahr im Stadion. Diese Besuchermassen, 6 x im Jahr, hätte die Kapelle und der Pfarrer sicher verkraften können. Aber wieder Pech gehabt, die europäische Football-Liga wurde im Sommer aufgelöst.
    Jetzt steht also nicht nur diese Kapelle leer und der Pfarrer kann sich vielleicht den Jockeys auf der benachbarten Pferderennbahn („Rennbahnpfarrer“) oder den Freizeitsportlern auf dem benachbarten Golfplatz („Golfplatzpfarrer“) widmen, nein, und das ist der Hauptgrund warum ich überhaupt schreibe, die Kirchen im unmittelbar benachbarten Stadtteil Niederrad sind nach wie vor nur schwach frequentiert, wobei sich sicher manche dieser Geistlichen gerne zu einem (sofern notwendigen) Gespräch mit den Sportbegeisterten aus anderen Städten zur Verfügung gestellt hätte. Aber Geld, das an anderen Stellen dringend fehlt, ist für solche „Projekte“ ja leider immer noch vorhanden.

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