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1. September 2007

Integration ist nicht einseitig

p(einleitung). Die „Interkulturelle Woche“ dauert in Frankfurt 16 Tage

Die bundesweite „Interkulturelle Woche“, zu der die Kirchen immer im Herbst aufrufen, wird in diesem Jahr offiziell in Frankfurt eröffnet. In dem Gottesdienst am Freitag, 21. September, um 17 Uhr in der Katharinenkirche an der Hauptwache hält Kardinal Lehmann, der Vorsitzende der kath­ o­ lischen Deutschen Bischofskonferenz, die Predigt.

Bereits im Vorfeld der Woche haben die Kirchen eine bessere Integration von Migrantinnen und Migranten in die deutsche Gesellschaft ge­ fordert. „Der einseitige Appell an Zuwanderer, Integrationsleistungen zu erbringen, geht vielfach an der Realität vorbei“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Viele hätten bereits zahlreiche Anstrengungen zur Anpassung unternommen. Es komme nun darauf an, Hemmnisse abzubauen, die eine Teilhabe verhindern.

In Frankfurt ist die Interkulturelle Woche schon seit vergangenem Jahr zu einem Projekt der ganzen Stadt geworden. Eine Ini­ tiativgruppe aus Kirchen, Sportverbänden, Volkshochschule und dem Amt für multikulturelle An­ gelegenheiten hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Auch viele Moscheen, Tempel oder ausländische Kulturvereine beteiligen sich. Und weil die vielen Aktivitäten beim besten Willen nicht in eine Woche passen, hat man am Main das Ganze auf gut zwei Wochen ausgedehnt.

An die Situation der ersten Gastarbeitergeneration erinnert zum Beispiel ein Gespräch mit Integrationsdezernent Jean Claude Diallo und Zeitzeugen am Donnerstag, 27. September, um 18.30 Uhr im Evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie, Eschersheimer Landstraße 567. Chöre aus Afrika, Asien, Europa und Amerika laden am Freitag, 28. September, um 19 Uhr in der Katharinenkirche an der Hauptwache zu einer „musikalischen Reise um die Welt“ ein. Ein Interkulturelles Frauenfest zum Tanzen und Träumen veranstaltet die Internationale Stadtteilarbeit Am Bügel am Freitag, 28. September, von 15 bis 18 Uhr. Und einen „interkulturellen“ Gottesdienst feiern Christinnen und Christen aus Afrika, Asien und Europa am Sonntag, 30. September, um 15 Uhr in der Alten Nikolaikirche am Römerberg.

Das komplette Programm gibt es im evangelischen Info-Center, Kurt-Schumacher-Straße 23, in der Bürgerberatung am Römerberg oder in den Bürgerämtern der Stadtteile sowie unter „www.interkulturellewochen.frankfurt.de“:http://www.interkulturellewochen.frankfurt.de im Internet.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. September 2007 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Kommentare zu diesem Artikel

  • Siegfried Klippel schrieb am 13. September 2007

    in Nr. 5 berichten Sie dankenswerterweise recht ausführlich über Sinn und Zweck der Interkulturellen Woche und über Programmschwerpunkte. Unverständlich ist aber, daß in der „Zeitung für Mitglieder der evangelischen Kirche….“ zwar darauf hingewiesen wird, daß im Eröffnungsgottesdienst Kardinal Lehmann predigt, aber unerwähnt bleibt, daß an diesem ökumenischen Gottesdienst auch Landesbischof Dr. Kähler mitwirkt. Schließlich kommt der Stellvertretende Vorsitzende des Rates der EKD nicht so oft nach Frankfurt, daß sein Besuch nicht erwähnenswert gewesen wäre. Ihrer Arbeit wünsche ich weiterhin guten Erfolg.
    Siegfried Klippel.

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