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1. September 2007

Transparenz im Nordend – mit Glas und Licht

Alles was Luthergemeinde heißt, ist um und in der Lutherkirche“, fasst Pfarrer Hans Reiner Haberstock zusammen. Das war nicht immer so. Vor zehn Jahren hatte die Nordend-Gemeinde neben der Lutherkirche noch ein Gemeindehaus im Musikantenweg. Es aufzugeben war eine schwere Entscheidung, war es doch erst 1980 gebaut worden. „Wir wollten aus der Hinterhofatmosphäre eines Gemeindehauses auf den zentralen Platz, damit die Kirche in Frankfurt wahrgenommen wird“, betont Haberstock. Da ist der
Lutherplatz der richtige Ort im Nordend – sieben Straßen treffen hier aufeinander.

!(rechts)/2007/09/seite06_untenrechts.jpg(Die Glasanbauten an der Lutherkirche sind eine architektonische Attraktion – und machen das Gemeindeleben transparent. | Foto: Rolf Oeser)!

Die neuen Glasanbauten an der Lutherkirche haben nicht nur neue Räume gebracht, sondern auch viel Transparenz: Man kann hinein und hinaus schauen, in manchen Räumen hat man den Eindruck, man befinde sich in einem Baumhaus. Hell ist die Atmosphäre nicht nur im Kirchenraum, und die Georg-Meistermann-Fenster von 1955 kommen durch die hellen Farben an Decke und Wänden besonders zur Geltung, können Farbspiele erzeugen. Mit dem Abschluss des zweijährigen Umbaus 2004 war es für die Gemeinde klar, dass die Lutherkirche jeden Tag geöffnet sein muss: werktags von 10 bis 18 Uhr, samstags bis 14 Uhr.

„Das neue Gebäude wird von vielen Menschen wahrgenommen und weckt Interesse durch die Mischung aus Kirchturm und moderner Architektur“, sagt Haberstock. Auch die Gemeinde fühlt sich in den neuen Räumen wohl, in die Schwerpunkte wie Kirchenmusik, Gottesdienste in verschiedenen Formen, Kunst in der Kirche und Diakonie gut hineinpassen. Und damit das Ganze nicht nur funktional, sondern auch schön ist, hat die Gemeinde zu den rund 2,1 Millionen Euro Baugeldern noch einmal 300000 selbst aufgebracht.

„Ein großer, multifunktionaler Raum, den man für alles nutzen kann, ist der renovierte Kirchraum allerdings nicht“, schränkt der Pfarrer ein. „Die Menschen wollen einen sakralen Raum haben.“ So ist die Gymnastikgruppe wieder in den Vorraum der Kirche gezogen. Trotzdem – alle Gemeindegruppen haben das Neue gut angenommen und auch die Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher ist gewachsen. Und darüber freuen sich alle.

p(autor). Gunda Höppner

p(hinweis). Siehe auch: „Bauunterhalt: 21 Millionen fehlen“:/2007/09/bauunterhalt-21-millionen-fehlen, „Alles unter einem Dach“:/2007/09/alles-unter-einem-dach, „Grenzorte des Heiligen“:/2007/09/grenzorte-des-heiligen.

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. September 2007 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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