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1. September 2007

Unser Herbst soll sauber bleiben!

Erntedank? Also bitte! Selbst in den Siedlungen am Rand der Stadt mit Blickrichtung aufs Land wird doch nicht gepflanzt, um zu ernten!

Jeder Wohnpartei in Deutschland stehen nach einer aktuellen Erhebung 3,57 Quadratmeter Anpflanzfläche zur Verfügung. Ziergewächse sind dabei die schmückende Regel. Baum? Durchaus. Nur soll der bitte keine Blätter oder Früchte fallen lassen. Also grünen Nadeln morgens, mittags und am Heiligabend. Denn unser Herbst soll sauber bleiben.

Die Verrottung wird zur zentralen Frage – beziehungsweise deren elegantes Verbergen. Mülltonnen-Stellplätze sind zum Kleinod ausgebaut, dank Holzflechtwerken und Gittern aus Metall. Als Schmuck dienen griechische Venus und Engelsfiguren, die jede religiöse Grenze locker überfliegen.

In solchen Lauben fühlt sich der Tonnennutzer rein, wenn er die Reste der ungespritzten Äpfel entsorgt. Sie lässt der Supermarkt neuerdings per Flugzeug aus Argentinien kommen, um das Bioregal zu bestücken.

Nur was sind das da eigentlich für kleine Früchtchen in dem Laub, das dem Müllstellplatz dank vieler Sommerregentage ein wucherndes Kleid verpasst hat?

Das Bestimmungsbuch aus Grund­ schultagen verrät: Wein! Diese Trauben sind nicht gespritzt und lassen sich zum Mund transportieren, ohne einen Milliliter Kerosin.

p(autor). Georg Magirius

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. September 2007 in der Rubrik Meinungen, erschienen in der Ausgabe .

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