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1. September 2007

Wenn Hausaufgaben zum Rätsel werden

Die Sommerferien sind vorbei, die Schule hat wieder angefangen. Doch für so manches Kind stellt sich jetzt die bange Frage: Komme ich im neuen Schuljahr auch mit? Was, wenn ich den Stoff nicht verstehe?

Bei Klassenstärken von manchmal über 30 Schülerinnen und Schülern bleibt wenig Zeit für individuelle Förderung. Auch auf verschiedene Lerntypen oder gar Lernschwächen Einzelner kann im regulären Unterricht kaum Rücksicht genommen werden.

In manchen Fällen hilft da nur eines: Nachhilfe. Doch dazu müssen die Eltern meist tief in die Tasche greifen. „15 bis 25 Euro pro Unterrichtsstunde werden da inzwischen bezahlt“, sagt Kristina Schott, Pädagogin im „Treff 38“ des Evangelischen Vereins für
Jugendsozialarbeit. „Das können sich die meisten nicht leisten.“ Der Treff in der Stalburgstraße, direkt gegenüber der Berta-Jourdan-Schule, vermittelt vor allem für Schülerinnen in der Berufsschulausbildung kostenlose Nachhilfe – vorausgesetzt, es finden sich Ehrenamtliche, die das übernehmen. Auch die meisten Jugendhäuser und auch manche Kirchengemeinden bieten Hilfe bei den Haus­ aufgaben an.

„Hausaufgaben sind wichtig“, findet Kristina Schott, „denn das trainiert das selbstständige Lernen.“ Doch was tun, wenn der Stoff nicht „intus“ ist? Dass der Bedarf an Hilfe beim Lernen groß ist, zeigt auch der Boom an privaten Nachhilfeinstituten. Aber gerade bei sozial schwachen Familien scheitert das an den fehlenden Finanzen. Und wenn beide Eltern arbeiten, ist es schwer, zuhause Unterstützung zu finden.

„Ganz entscheidend ist es, dass die Kinder und Jugendlichen selbst motiviert sind“, sagt Stefanie Horn, die die Hausaufgabenhilfe im Treff 38 organisiert. „Wenn sie von den Eltern oder dem Lehrer zur Nachhilfe geschickt werden, funktioniert es meistens nicht.“

Eine Übersicht über die Angebote der evangelischen Kirche in den Stadtteilen findet man auf der Internetseite „www.ejuf.de“:http://www.ejuf.de. Wer Hausaufgabenhilfe ehrenamtlich anbieten möchte, kann sich unter Telefon 555346 an den Treff 38 wenden.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. September 2007 in der Rubrik Lebenslagen, erschienen in der Ausgabe .

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