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1. März 2008

Kids fehlt Freizeit

p(einleitung). Schule bringt Jugendverbände in Bedrängnis

Mehr Schulstunden, viel Lernstress – die gegenwärtigen Schulreformen bringen die traditionelle Jugendarbeit in Bedrängnis. Bei einem Fachforum zum Thema „Jugendhilfe im Sog der Ganztagsschule“ in der Jugendkulturkirche Sankt Peter diskutierten Fachleute über Möglichkeiten, auch in Zukunft „differenzierte Lernorte“ für Kinder und Jugendliche anzubieten. Auf Einladung des Evangelischen Regionalverbandes und des Frankfurter Jugendrings informierten sich rund 180 Pädagoginnen und Päda­ gogen auch über positive Beispiele aus anderen Bundesländern.

Ehrenamtliche Jugendarbeit in Vereinen oder Kirchengemeinden sei heute „eigentlich nur noch am Freitag Nachmittag möglich“, beschrieb Jan Lamprecht, der Vorsitzende des Frankfurter Jugendrings, die Situation. Übereinstimmend sah man daher die Notwendigkeit zu mehr Kooperationen zwischen Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe. Kinder, so die Fachleute, brauchten auch weiterhin Bildungs- und Begegnungsorte, die sich nicht nur an Lehrplänen orientieren.

Bemängelt wurde, dass es in Hessen – anders als etwa in Rheinland-Pfalz – noch keine verbindlichen und detaillierten Rahmenbedingungen für solche Kooperationen gebe. Deshalb müssten Konzepte und Finanzierungen in jedem Einzelfall ausgehandelt werden.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. März 2008 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Kommentare zu diesem Artikel

  • Dr. Otto Goldschmidt schrieb am 6. Mai 2008

    Warum nicht: „Kindern fehlt Freizeit?“ Anglizismen solte man verwenden, wenn es keine geeigneten deutschen Begriffe gibt. Das trifft bei „Kindern“ Gott sei Dank noch nicht zu.

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