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1. März 2008

Lockerung „ethisch akzeptabel“

Als „ethisch akzeptabel“ hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Peter Steinacker die geplante Lockerung des deutschen Stammzellen-Gesetzes bezeichnet. Ebenso wie Bischof Wolfgang Huber, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, habe er aus christlicher Sicht keine grundsätzlichen Bedenken. Zahlreiche Parlamentarier möchten den derzeitigen Stichtag für die Verwendung embryonaler Stammzellen auf den 1. Mai 2007 verschieben. Derzeit dürfen nur Stammzellen verwendet werden, die vor 2002 gezüchtet wurden.

In den Fragen des Lebensschutzes gebe es kein eindeutiges Ja oder Nein, sondern es gehe um eine Güterabwägung, argumentierte Steinacker. Forschungen könnten auch neue Therapiemöglichkeiten eröffnen. Die katholische Kirche lehnt eine Lockerung des Stammzellen-Gesetzes weiterhin strikt ab. Der Bundestag will im April entscheiden.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. März 2008 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Kommentare zu diesem Artikel

  • Brigitte Frisch schrieb am 6. Mai 2008

    In diesem Artikel hat mich ein Satz tief beunruhigt und empört. ich zitiere wörtlich: “ In den Fragen des Lebensschutzes gebe es kein eindeutiges Ja oder Nein,sondern es gehe um eine Güterabwägung,argumentierte Steinacker.“Diese Formulierung würde bedeuten,daß es nicht schützenswertes Leben ,also unwertes Leben gibt.Zu was eine solche „Güterabwägung“ führen kann,hat die Vergangenheit schmerzlich gezeigt.Wenn dies die Einstellung der evangelischen Kirche zum Schutz des Lebens ist,kann ich es mit meinem christlichen Gewissen nicht vereinbaren ,dieser Institution weiter anzugehören. Ich hoffe,daß noch viele Leser über diesen Satz stolpern,damit daraus nicht eines Tages neue „Stolpersteine“ entstehen.Wehret den Anfängen!

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