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1. Mai 2008

Jede vierte Kirche zu viel

p(einleitung). Gemeinden müssen Konzepte erarbeiten

In Frankfurt will die evangelische Kirche in nächster Zukunft etwa ein Viertel ihrer derzeit sechzig Kirchen aufgeben. Um alle Gebäude zu erhalten, wären in den kommenden zehn Jahren rund 43 Millionen Euro nötig. Tatsächlich stehen aber für den Bauunterhalt nur rund 22 Millionen Euro zur Verfügung.

Um den Prozess voran zu treiben, beschloss das Frankfurter Kirchenparlament, die Evangelische Regionalversammlung, im April einen Kriterienkatalog zur Bewertung der einzelnen Kirchen. Danach sollen der Zustand der Gebäude, ihr Symbolwert, die regionale Einbettung sowie die Zukunftspotenziale eine Rolle spielen. In den nächsten Wochen wird nach diesen Kriterien eine Rangliste aufgestellt. Sie soll dann den Sommer über in den Gemeinden und zuständigen Gremien diskutiert werden und, so der anvisierte Zeitplan, im September von der Regionalversammlung beschlossen werden. Anschließend hätten die Gemeinden zwei Jahre Zeit, Nutzungskonzepte für diejenigen Kirchen zu erarbeiten, die nicht länger erhalten werden können.

Hintergrund dieser Entscheidung sind vor allem die zurückgehenden Mitgliederzahlen der evangelischen Kirche, die überwiegend demografische Ursachen haben. Lebten in den Hochzeiten um 1970 noch rund 400000 Evangelische in Frankfurt, so sind es heute noch rund 135000.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Mai 2008 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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