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1. Juni 2008

Gefahr unterschätzt

p(einleitung). Rechtsextremismus als Thema der Kirche

Mehr eigene Impulse bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus muss die Kirche nach Ansicht von Pfarrer Olaf Lewerenz vom Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau setzen. Bei einer Tagung zum Thema „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ in Frankfurt sagte Lewerenz, die Bedeutung rechtsextremer Einflussnahme auf Jugendliche werde von vielen in der Kirche noch unterschätzt. Laut einer Umfrage beim Jugendkirchentag im Mai in Rüsselsheim habe die Hälfte aller Jugendlichen die so genannten „Schulhof-CDs“ gekannt, die Rechtsextreme vor einigen Jahren in Schulen verteilt haben.

Bei der Auseinandersetzung müsse von christlicher Seite deutlich gemacht werden, dass politische Differenzen nicht zu einer Abwertung der Person führen dürfen. Auch Gewalt sei beim Kampf gegen Rechtsextreme tabu, was der Zusammenarbeit mit bestimmten antifaschistischen Gruppen Grenzen setze. Vielmehr komme es darauf an, ein christliches Menschenbild des Respekts vor den anderen zu vertreten.

Oberkirchenrat Christhard Wagner vom Projekt „Kirche und Rechtsextremismus“ in Eisenach warnte davor, sich als Kirche vor rechtsextremen Ideologien gefeit zu fühlen. Eine Studie in Thüringen habe ergeben, dass Evangelische nicht weniger fremdenfeindlich und nationalistisch eingestellt seien als andere Bevölkerungsgruppen.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Juni 2008 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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