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1. Juni 2008

Vom Mainufer bis Neu-Isenburg

Ein rundum gelungener Auftritt im Netz: „www.dreikoenigsgemeinde.de“:http://www.dreikoenigsgemeinde.de – mit dieser Adresse ist die Sachsenhäuser Dreikönigsgemeinde im Internet vertreten, und ein Besuch der von Pfarrer Phil Schmidt gestalteten Seite lohnt sich. Auf Klick öffnen sich nicht nur die aktuellen Veranstaltungen und die vielfältigen Angebote für alle Altersgruppen im Überblick, auch die Vorstellung der drei Pfarrer, der Pfarrerin, der Gemeindepädagogin und des Kirchenmusikers, eine ausführliche Darstellung des Kirchenjahres, ein ABC des Glaubens, Predigten und Reportagen warten auf die vernetzte Gemeinde und andere Interessierte. Die Fotos zeigen ein buntes und lebendiges Bild der Gemeinde, zu der zwei Kirchen, ein Gemeindezentrum und drei Kindertagesstätten gehören.

!(kasten)2008/06/seite08_unten.jpg(In der Dreikönigsgemeinde wohnen viele junge Familien, weshalb sich viele Angebote an Kinder und Jugendliche richten: Abendmahl beim Jugendgottesdienst im Gemeindehaus in der Tucholskystraße. | Foto: Rolf Oeser)!

Mit knapp 6200 Mitgliedern ist die Dreikönigsgemeinde die größte evangelische Kirchengemeinde in Frankfurt. Ihr Gebiet erstreckt sich vom Mainufer bis zur Stadtgrenze von Neu-Isenburg, vom Westen Oberrads bis zum Zentrum von Sachsenhausen. Menschen aller sozialen Schichten gehören dazu. „Wir haben hier Villen auf dem Lerchesberg, das Kneipenviertel und auch soziale Brennpunkte, vor allem aber viele junge Familien“, beschreibt Pfarrer Jürgen Seidl die Mitgliederstruktur: „In den letzten Jahren hatte ich mehr Taufen als Beerdigungen, die Zahl der Gemeindemitglieder ist konstant.“

Dem Pfarrteam und dem Kirchenvorstand liegt darum die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen, auch im Gottesdienstangebot, das sich regelmäßig gezielt an Kleinkinder, Kinder oder Jugendliche richtet. Aber auch die anderen Altersgruppen finden sonntäglich an den drei Standorten ihnen entsprechende Formen: vom traditionellen Predigtgottesdienst über die evangelische Messe bis zu Tischabendmahl, Kantaten-, Familien- und thematischen Gottesdiensten ist fast alles dabei.

„Die Dreikönigsgemeinde ist eher konservativ, setzt auf das Bewährte“, sagt Pfarrerin Heike Seidel-Hoffmann. „Wer etwas Neues machen will, muss das schon sehr gut durchdacht haben.“ Bewährt hat sich die Kirchenmusik. Bei den samstäglichen musikalischen Vespergottesdiens-ten und zahlreichen Orgelkonzerten in der Dreikönigskirche erklingt die Schuke-Orgel; Kantorei, Kindermusicals, Gospel- und Gottesdienstchor bereichern die lange musikalische Tradition in allen drei Gottesdiensträumen.

Die Dreikönigskirche am Sachsenhäuser Ufer ist eine Dotationskirche, gehört also der Stadt Frankfurt. Sie hat eine besondere Bedeutung als Citykirche und ist mit ihren Angeboten bei stadtweiten „Events“ wie der Luminale, der Nacht der Museen und der Orgelmeile dabei. Sie wird der Gemeinde auch in Zukunft erhalten bleiben. Was mit den anderen beiden Standorten, dem Gemeindehaus in der Tucholskystraße und der Bergkirche am Sachsenhäuser Landwehrweg passiert, ist noch unklar. Was den „umbauten Raum“ betrifft, so hat die Dreikönigsgemeinde dreimal so viel Fläche, wie ihr nach den heutigen Richtlinien zusteht. Deshalb muss sie ihre Flächen reduzieren.

Die Gemeinde entstand vor elf Jahren durch Fusion. „Der Weg des Zusammenwachsens von Berg-, Süd- und Dreikönigsgemeinde ist noch nicht abgeschlossen. Jetzt muss sich der Zusammenschluss bewähren“, sagt Pfarrer Thomas Sinnig. Die vier Geistlichen wissen um die emotionale Bindung der Menschen an „ihre“ Gebäude. „Vielleicht entsteht aber auch etwas ganz Neues rund um das Henningerareal“, meint Jürgen Seidl. Davon würde man dann sicher zuerst auf der Webseite lesen.

p(autor). Gunda Höppner

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Juni 2008 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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