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1. September 2008

Giganten, Kentauren und Amazonen

Wer kennt nicht die Sagen des klassischen Altertums: Giganten, Kentauren und Amazonen, Ödipus und Antigone, Paris und Helena – den Griechen waren sie mehr als mythische Gestalten, sie waren Vorfahren, die kultisch verehrt wurden. Häufig wurden Mythen auch im Bild dargestellt. Ein unerschöpfliches Reservoir solcher Darstellungen bieten Keramikgefäße aus dem 6. und 5. vorchristlichen Jahrhundert. Eine Auswahl zeigt das Archäologische Museum, Karmelitergasse 1, noch bis zum 19. Oktober. Zugleich werden illustrierte Kinderbücher aus vier Jahrhunderten aus der Staatsbibliothek zu Berlin ausgestellt. Denn ab dem 17. Jahrhundert entwickelte sich eine eigens für Kinder geschriebene Literatur, die ihnen nicht nur Begriffe von Gut und Böse vermittelte, sondern auch den Grund legte für ein Verständnis von Kunst und Literatur. Zudem entwickelte sich seit dem 18. Jahrhundert eine spezielle „Mädchenliteratur“, die die antiken Mythen in ‚schonender’, das heißt inzensierter Form erzählte.

Die sorgfältige Illustrierung der Bücher zeigt, wie groß das Bemühen um eine kindgerechte Vermittlung war. Dabei lässt sich der Wandel der bildlichen Gestaltung nachvollziehen, von Holzschnitten über kolorierte Kupferschnitte und Chromolithographien hin zu modernen Kinderbuchillustrationen. Die Ausstellung will zu einer erneuten Beschäftigung mit den antiken Mythen anregen.

p(autor). Kurt-Helmuth Eimuth

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. September 2008 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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