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1. Dezember 2008

Nur geringe Verluste

p(einleitung). Kirche hat Rücklagen sicher angelegt

Die internationale Finanzkrise hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) nur in geringem Maße getroffen. Nach Angaben von Finanzdezernent Heinz-Thomas Striegler habe die EKHN ihr Vermögen langfristig und über viele Banken und Fondsgesellschaften verstreut angelegt. Damit sei das Risiko kurzfristiger Verluste zwar nicht ausgeschlossen, aber doch deutlich vermindert. Man habe sich bewusst für eine niedrigere Rendite gegenüber risikoreicheren Anlageformen entschieden, so Striegler. Zudem investiere die Kirche nach sozialethischen Anlagerichtlinien – zum Beispiel grundsätzlich nicht in Rüstungsunternehmen.

Für eine Großorganisation mit rund 20000 Beschäftigen sei es notwendig, Rücklagen zu bilden, um Arbeitsplätze zu erhalten und Schwankungen bei den Einnahmen ausgleichen zu können, erläuterte Striegler. Außerdem müsse genug Geld da sein, um die Altersversorgung von Pfarrerinnen und Pfarrern langfristig sicher zu stellen. Derzeit verfüge die EKHN über Rücklagen in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro, die überwiegend aus Haushaltsüberschüssen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte stammen.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Dezember 2008 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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