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1. Februar 2009

Suche nach Identität zwiespältig

Die Suche nach Identität liegt im Zeitgeist: Regionen und Organisationen geben sich Leitbilder, Firmen pflegen ihre „corporate identity“, und sogar die Kirchen setzen immer mehr auf ein „klares Profile“ und eindeutige Positionen. Allerdings ist der Begriff der „Identität“ durchaus problematisch: Zu viel Profilierung des Eigenen kann nämlich leicht dazu führen, sich selbst und andere in enge Schemata zu pressen.

Eine neue Reihe der Evangelischen Stadtakademie widmet sich der Frage, wie das Bedürfnis vieler Menschen nach Orientierung befriedigt werden kann, ohne dass die Sensibilität für Vielfalt und Differenz dabei auf der Strecke bleibt. Den Auftakt macht am 26. Februar der Hildesheimer Philosoph Tilman Borsche mit seinem Vortrag „Bin ich, was ich denke, das ich bin?“ Am 19. März spricht Marianne Leuzinger-Bohleber vom Frankfurter Sigmund-Freud-Institut über die psychologischen Aspekte des Themas. „Weniger Identität!“ fordert der Freiburger Autor und Verleger Martin Baltes am 23. April, während die Soziologin Regina Becker-Schmidt aus Hannover am 28. Mai die sozialen Normen von Frau- oder Mannsein unter die Lupe nimmt. Den Abschluss macht der Frankfurter Theologe Hans-Günter Heimbrock am 1. Juli.

Alle Vorträge finden donnerstags um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie, am Römerberg 9, statt.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Februar 2009 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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