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1. Februar 2009

Typisch für ihre Generation

Eine hochschwangere Deutsche, 21 Jahre alt, erst seit kurzer Zeit verheiratet, macht 1943 einen Spaziergang durch Rom. Ihr Mann ist nach Nordafrika abkommandiert worden, sodass sie allein in der Obhut der Kaiserswerther Diakonissen zurückbleiben musste. Beim Spazierengehen denkt sie über ihre Liebe, ihre Ehe und ihren Glauben nach. Davon handelt der Roman „Bildnis der Mutter als junge Frau“, für den Friedrich Christian Delius mit dem Evangelischen Buchpreis 2009 ausgezeichnet worden ist.

In der Begründung der Jury heißt es: „Obwohl er beklemmend authentisch die Unsicherheiten dieser streng protestantisch erzogenen Norddeutschen nachzuzeichnen versteht, gelingt es ihm zugleich, die auferlegten und akzeptierten Schranken des Denkens mit ihr gemeinsam behutsam und voller Einfühlung zu überwinden.“ Der Evangelische Buchpreis wird vom Deutschen Verband Evangelischer Büchereien verliehen und ist mit 5000 Euro dotiert.

Die Taschenbuchausgabe erschien 2008 im Rowohlt-Verlag und kostet 6,95 Euro. „Evangelisches Frankfurt“ verlost unter allen Interressierten fünf Exemplare, einfach E-Mail, Fax oder Postkarte schicken.

p(autor). Stephanie von Selchow

*Nachtrag:* Über das Buch „Bildnis der Mutter als junge Frau“ von Friedrich Christian Delius können sich freuen: Karin Baumann, Brigitte Kipper, Oliver Beez, Renate Klenk, Hedi Höllwarth.

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Februar 2009 in der Rubrik Bücher & Filme, erschienen in der Ausgabe .

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