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1. Mai 2009

Rat der Religionen für Frankfurt

p(einleitung). Integrationsdezernentin: „Wichtiger und starker Partner“

Seit April hat Frankfurt einen „Rat der Religionen“. Das Gremium aus 23 gewählten Mitgliedern will künftig den Kontakt, die Vernetzung und das gegenseitige Verständnis unter den hiesigen Religionsgemeinschaften fördern.

Sein Vorsitzender Athenagoras Ziliaskopoulos von der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“ ist überzeugt, dass der Rat einen „wesentlichen Beitrag zur Vorbeugung und Lösung gesellschaftlicher Probleme“ leisten kann. Man werde sich für den Abbau von Vorurteilen sowie die Überwindung von Rassismus und Gewalt engagieren, hob der Pfarrer der griechisch-orthodoxen Gemeinde bei der ersten öffentlichen Vorstellung hervor.

!(rechts)2009/05/seite01_unten.jpg(Will einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten: Der Frankfurter Rat der Religionen hat sich mit 23 Mitgliedern gegründet. | Foto: Rainer Rüffer)!

Die Frankfurter Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg würdigte die Gründung als „wegweisendes Signal“. Als autonome Institution sei der Rat ein „wichtiger und starker Partner der Stadt“ und übernehme eine Brückenfunktion zwischen säkularen und religiösen Bereichen. Der bundesweit einzigartige Vorstoß werde in anderen Städten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Dem aus privatem Engagement entstandenen und bislang etatlosen Rat haben die evangelischen Dekanate eine provisorische Geschäftsstelle eingerichtet. Geleitet wird sie von Ilona Klemens, der Pfarrerin für Interreligiösen Dialog. Keine an einer Mitarbeit interessierte Religionsgemeinschaft sei ausgeschlossen worden. Gegenwärtig setzt sich der Rat aus Delegierten der jüdischen, christlichen, muslimischen, buddhistischen, hinduistischen Gemeinden und Verbände sowie den Gemeinden der Sikh, der Bahai, der Ahmadiyya Muslim Jamaat und der Mormonen zusammen.

p(autor). Doris Stickler

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Mai 2009 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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