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1. Mai 2009

T. C. Boyle begeisterte in Sankt Peter

Einen solchen Star hatte die Jugendkulturkirche Sankt Peter noch nicht zu Gast gehabt: T. C. Boyle kam, las und signierte; Letzteres gleich hundertfach. Der amerikanische Bestsellerautor liebt den direkten Kontakt zu seinen Fans und will ihnen eine „wirklich gute Show“ präsentieren, wie er betonte. Das Publikum erlebte denn auch einen wortgewandten Punk auf der Bühne, einen melancholischen Denker, einen Kabarettisten mit Hang zur Philosophie.

Mit Martin Scholz, Magazinchef der Frankfurter Rundschau, die das Event veranstaltet hatte, plauderte der 60 Jahre alte Literaturprofessor so locker, als stünde er am Kneipentresen. Kein Thema wurde ausgelassen, Boyle sinnierte über Gott und die Welt, sprang von der Literatur zum Privaten und von dort zur Politik. Und natürlich kam die Sprache auch auf die Frauen – auf die ihm angetraute ebenso wie auf die im Allgemeinen und jene aus dem Titel seines jüngsten Buches. In „Die Frauen“ erzählt Boyle das Leben des amerikanischen Architekten-Gurus Frank Lloyd Wright aus der Sicht von dessen vier Lebensgefährtinnen. Es ist Boyles zwölfter Roman, und wie er in Sankt Peter bekundete, seien von ihm „noch mindestens zwanzig weitere“ zu erwarten. Man kann wohl davon ausgehen, dass der Vielschreiber mit irischem Migrationshintergrund das Versprechen halten wird.

p(autor). Doris Stickler

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Mai 2009 in der Rubrik Bücher & Filme, erschienen in der Ausgabe .

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