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1. Oktober 2009

Debatte ums Läuten

p(einleitung). Stadt will an Bombennacht erinnern

Die Stadt Frankfurt möchte den 22. März zum Gedenktag an die Bombardierung der Frankfurter Altstadt im Jahr 1944 erklären und jedes Jahr eine Viertelstunde lang die Glocken der Innenstadtkirchen läuten. Unter den Stadtverordneten fand ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion im Römer eine große Mehrheit aller Parteien mit Ausnahme der Linken.

In den Kirchen stößt die Idee jedoch auf geteiltes Echo. Denn eigentlich werden Kirchenglocken nicht als Kommentare zu „weltlichen“ Ereignissen geläutet, sondern nur vor Gottesdiensten. Das große Stadtgeläut, das vier Mal im Jahr in Frankfurt stattfindet, macht zwar ohnehin schon eine Ausnahme. Allerdings erklingt es jeweils am Vorabend hoher christlicher Feiertage.

Die Innenstadtkirchen sind Dotationskirchen, das heißt, sie gehören der Stadt Frankfurt und werden den Kirchen lediglich zur Nutzung überlassen. In der Vergangenheit wurden Anfragen von städtischer Seite, die Glocken zu einem bestimmten weltlichen Anlass zu läuten, von den betreffenden Gemeinden in der Regel abgelehnt. In diesem Fall gibt es jedoch auch innerhalb der Kirche Stimmen, die der Idee aufgeschlossen gegenüber stehen. Nachgedacht wird auch über die Möglichkeit, nur die großen Glocken zu läuten oder begleitende Veranstaltungen zum Anlass in den Kirchen zu organisieren.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Oktober 2009 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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