Filme, die die Folgen von Gewalterfahrungen thematisieren, zeigt das Ökumenische Zentrum Christuskirche am Beethovenplatz im Westend in der Reihe „Trauma und Trauer“. Nicht die Gewalt selbst steht dabei im Vordergrund, sondern die Spuren, die Gewalt in Menschen hinterlässt.
Den Auftakt macht „Waltz with Bashir“ (2008) des israelischen Regisseurs Ari Folman, der ausgehend vom Libanonkrieg zeigt, wie Terror, Angst und Verdrängung zusammenwirken. Weiter geht es am Mittwoch, 4. November, mit „Silent Waters“ (2003). Die pakistanische Regisseurin Sabiha Sumar erzählt eine Familiengeschichte im politisch-religiösen Spannungsgebiet Punjab. Bis März 2010 wird die Reihe jeden ersten Mittwoch im Monat fortgeführt, Beginn jeweils 19 Uhr.
p(autor). Antje Schrupp






