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1. Oktober 2009

„Freunde fürs ganze Leben“

p(einleitung). Evangelisches Jugendwerk feierte 111. – Bombach gratulierte

„Ich habe beim Evangelischen Jugendwerk Freunde für mein ganzes Leben gefunden und christliche Lebenswerte kennengelernt, die mich bis heute prägen“, erklärte HR-Moderator Jörg Bombach beim Auftakt zur Jubiläumswoche „111 Jahre Evangelisches Jugendwerk Hessen“. In zehn Jahren als Heliand-Pfadfinder habe er erfahren, dass Christen keineswegs frömmelnd oder weltabgewandt seien, sondern voll im Leben stehen.

!(rechts)2009/10/seite11_oben.jpg(Jörg Bombach beim Jubiläum des Evangelischen Jugendwerkes. Der Chef des Radiosenders hr3 war als Jugendlicher selbst im EJW aktiv. | Foto: Rolf Oeser)!

Das Evangelische Jugendwerk (EJW) wurde 1898 von Albert Hameln in Bockenheim gegründet. Er organisierte Schüler, die ehrenamtlich in Schulen Bibelarbeit mit anderen Schülern übernahmen. Heute engagieren sich in ganz Hessen 300 ehrenamtliche junge Menschen beim EJW sowie zehn Hauptamtliche. Sie bieten wöchentlich Kinder-, Jugend-, Mädchen- und Pfadfinderkreise in den evangelischen Kirchengemeinden Frankfurts und des Rhein-Main Gebietes an. Außerdem veranstaltet das EJW Ferienfreizeiten und Zeltlager; allein aus Frankfurt fuhren diesen Sommer 300 Jugendliche mit. Vater-Kind-Wochenenden, besondere Jungenfreizeiten und Mädchentage gehören ebenso zum Programm, und das EJW unterstützt das Schulsozialprojekt „Procedi“ in einem Armenviertel von Guatemala-Stadt.

Im Zentrum der Arbeit steht das Erleben von Gemeinschaft und die Auseinandersetzung mit dem persönlichen Glauben und christlichen Werten. Jugendliche können Begabung und Talente an sich entdecken und sich Toleranz, Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit aneignen und so lernen, Verantwortung für andere zu übernehmen. Das EJW schult seine Ehrenamtlichen in speziellen Ausbildungskursen.

Zum Jubiläum unterstrich Pfarrer Jürgen Mattis, Leiter des zuständigen Fachbereichs im Evangelischen Regionalverband Frankfurt, was für ein Gewinn es nicht nur für die evangelische Kirche, sondern auch für das Gemeinwesen der Stadt Frankfurt sei, dass junge Christen und Christinnen ihren Glauben im Ehrenamt praktisch umsetzten. Allein in Frankfurt arbeiteten 180 Ehrenamtliche und fünf Hauptamtliche mit rund 800 Jugendlichen in 24 Kirchengemeinden. Das EJW steuere sich selbst jenseits der Institutionen, werde aber seit den 1920er Jahren finanziell von Kirche unterstützt, die ihm freundschaftlich verbunden sei.

Während der Jubiläumswoche standen zehn kreuzförmig an­geordnete Container auf dem Roßmarkt, die die zehn Gebote gestalteten: Damit hatten sich EJW-Kinder- und Jugendgruppen in den Wochen zuvor intensiv beschäftigt. „Gerade in der jetzigen Krise können die zehn Gebote eine Orientierung sein“, erklärte Jugendreferentin Saskia Schneider. Im Container zum ersten Gebot „Du sollst dir kein Bildnis machen“ waren etwa Zitate von Philosophen und Theologen, aber auch von Popstars und anderen Mediengrößen auf eine Stellwand geklebt, die sich damit auseinandersetzen, was Gott ist – und was nicht.

Weitere Höhepunkte des Jubiläumsprogramms waren die Vorpremiere des Hildegard von Bingen-Films in den E-Kinos mit anschließender Diskussion, ein Jugendkonzert, eine Sponsoren-Fahrrad-Rallye für „Procedi“ in Guatemala und der Abschluss-Gottesdienst mit Pröpstin Gabriele Scherle.

p(autor). Stephanie von Selchow

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. Oktober 2009 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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