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30. November 2009

Flüchtlingspfarrerin für Einreiserecht

Ein Einreiserecht für Flüchtlinge, die minderjährig, schwanger oder traumatisiert sind, sowie für Eltern mit Kindern hat die evangelische Flüchtlingspfarrerin Irene Derwein gefordert. Solche besonders schutzwürdigen Personen sollten nicht in der haftähnlichen Flüchtlingsunterkunft am Flughafen festgehalten werden.

Derwein kritisierte zudem, dass Deutschland als einziges EU-Land 16 und 17 Jahre alte Flüchtlinge wie Erwachsene als asylmündig behandele und sie am Flughafen ohne Beistand einer vier- bis sechsstündigen Anhörung unterziehe. Diese Anhörung entscheidet darüber, ob sie überhaupt einen Asylantrag stellen dürfen. Es sei auch nicht menschenwürdig, dass Kinder von ihren Eltern am Flughafen getrennt und in einem Heim untergebracht werden, sagte Derwein.

Jedes Jahr kommen am Rhein-Main-Flughafen 800 bis 900 Flüchtlinge an. Nur gut die Hälfte dürfe überhaupt einen Asylantrag stellen. Immer wieder gebe es in der Flüchtlingsunterkunft Suizidversuche.

p(autor). epd / Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 30. November 2009 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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