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1. April 2010

Läuten zum Gedenken

p(einleitung). Erinnerung an die Zerstörung der Altstadt

Zum Gedenken an die Bombardierung der Frankfurter Altstadt im Jahr 1944 werden in diesem Jahr erstmals Kirchenglocken läuten. Dem Wunsch der Stadt, mit einem Geläute den Gedenktag zu begleiten, kommen die meisten Innenstadtkirchen und auch andere Kirchen in den Stadtteilen nach.

Geläutet werden jeweils die größten Glocken, und zwar am Montag, 22. März, von 20.44 bis 20.59 Uhr. Um 21 Uhr beginnt dann in der Katharinenkirche an der Hauptwache ein ökumenischer Friedensgottesdienst mit Pröpstin Gabriele Scherle und Stadtdekan Michael Metzler. Schweigen werden jedoch die Glocken der Alten Nikolaikirche am Römerberg. Die Paulsgemeinde hat beschlossen, die evangelische Läuteordnung eng auszulegen. Diese besagt, dass – mit Ausnahme des großen Stadtgeläutes vor hohen kirchlichen Festtagen – nur zum Gottesdienst in der eigenen Kirche geläutet werden darf. Zur Diskussion darüber, welche Formen des Gedenkens angemessen sind, gibt es in der Alten Nikolaikirche einen Gesprächsgottesdienst am Sonntag, 21. März, um 11.15 Uhr.

p(autor). Antje Schrupp

Artikelinformationen

Beitrag veröffentlicht am 1. April 2010 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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