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Von – 1. Juli 2010

Dekane-Wahlen in West und Süd

Höchst entschied sich für Achim Knecht, Frankfurt-Süd für Horst-Peter Pohl

Zwei Dekane wurden in Frankfurt neu gewählt. In Höchst fiel die Wahl auf Achim Knecht, im Süden auf Horst Peter Pohl. Frankfurt gliedert sich in vier Dekanate. Der Dekan ist die geistliche Leitung eines Dekanates.

Einstimmig wurde der 52-jährige Achim Knecht von der Dekanats Synode Höchst gewählt. Der neue Dekan ist in Frankfurt bekannt. Hatte er doch diese Funktion als Pfarrer der Praunheimer Wicherngemeinde von 1994 bis 1998 im damaligen Dekanat Nordwest. Nach seiner Zeit als Schulpfarrer in der Carl-von-Weinberg-Schule in den Jahren 2002 bis 2007 promovierte er 2008 im Fach Praktische Theologie an der Goethe-Universität. Von März 2008 bis November 2009 war Achim Knecht Vertretungspfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt-Griesheim. Und schließlich übernahm er im Oktober 2009 die Projektpfarrstelle „Qualitätssicherung theologischer Ausbildung im Rahmen des Pfarramtsstudiengangs“ an der Goethe-Universität. So wundert es auch nicht, dass der neue Dekan dazu aufforderte, verschiedene Formen von Gottesdiensten im Dekanat anzubieten, „denn nur so ermöglichen wir verschiedenen Milieus den Zugang zu unseren Gottesdiensten“. Im Kontext einer multireligiösen Stadt wie Frankfurt sei es außerdem wichtig, die Sprachfähigkeit evangelischer Christinnen und Christen in Sachen des Glaubens zu fördern. Glaubensgrundkurse für Erwachsene seien, so Knecht, daher ein wichtiges Angebot.

Mit „Freundlichkeit, Ausdauer und Geduld“ will Pfarrer Horst Peter Pohl seine Aufgaben als neuer Dekan wahrnehmen. Die Mitglieder der Synode des Evangelischen Dekanats Frankfurt-Süd wählten den Pfarrer der Dreifaltigkeitsgemeinde bereits im ersten Wahlgang.

Als wichtigste Aufgaben nannte der 59-jährige Pfarrer aus der Kuhwaldsiedlung, „das kirchliche Leben in der Region zu gestalten und das Evangelium von der Menschenfreundlichkeit Gott zu bezeugen“. Diesen Auftrag zu erfüllen, bedeute für die evangelische Kirche in Frankfurt, mitgliederfreundlicher zu werden. „Wir müssen auch gemeinsam erarbeiten, was Mission in einer säkularen und multireligiösen Gesellschaft bedeutet“, fordert Pohl. Für die Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Region sei die Reduzierung der aktuell vier Dekanate auf ein einziges Stadtdekanat in Frankfurt ein wichtiger Schritt, für den er sich als Dekan einsetzen wolle.

Horst Peter Pohl studierte Theologie und Erziehungswissenschaften an den Universitäten in Frankfurt, Mainz und Marburg. Bevor Pohl 2003 die Pfarrstelle in der Frankfurter Dreifaltigkeitsgemeinde übernahm, war er Gemeindepfarrer in Gravenbruch (1979-1982), Leiter der „Krisenberatung Bielfeld – Beratungszentrum für Suizidgefährdete“ (1982-1984), Studentenpfarrer am Fachbereich Humanmedizin der Universität Frankfurt (1984-1991), Referent für Fortbildungsplanung der Pfarrer bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (1991-1998) sowie Projektleiter „Übergemeindliche Einrichtungen“ der Landeskirche (1998-2000) sowie Dozent für Theologie und Pädagogik an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt (2000-2003). Horst Peter Pohl ist darüber hinaus Supervisor, pädagogischer Psychotherapeut und Gemeindeberater .

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 1. Juli 2010 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Kurt-Helmuth Eimuth ist Mitglied in der Redaktion von "Evangelisches Frankfurt". Mehr über den Publizisten und Erziehungswissenschaftler ist auf www.eimuth.de zu erfahren.

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