Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke

E-Mail

E-Mail

Über jeden neuen Beitrag informieren wir Sie mit einer Nachricht per Mail.

Aktuell

Von – 1. Oktober 2010

Grenzenlose Stimmen

„Voices Unlimited“ in der Johanniskirche

Wenn Stimmen keine Grenzen kennen, dann nennt man dies im Englischen „Voices Unlimited“. Mit Fug und Recht darf sich dieses Signum ein Klangkörper als Namen umhängen, der sich seit seiner Gründung im Jahr 1985 – damals noch als „Junger Chor Neu Anspach“ – kontinuierlich weiterentwickelt hat und heute in Rhein-Main als einer der besten Chöre im Grenzbereich zwischen Professionalität und Laientum gilt. Im September war „Voices Unlimited“ zu Gast in der Bornheimer Johanniskirche.

Anders als so manch anderer Chor treten „Voices Unlimited“ mit fein austarierten Choreographien auf, sind im optischen Erscheinungsbild erfrischend modern gestylt und haben vor allen Dingen ein Repertoire im Gepäck, das verschiedene Genres umfasst und von geistlicher Musik über Pop, Swing und Musical reicht.

Unter der engagierten Leitung von Andreas Mlynek durchmaßen die polyphonen Stimmsätze des Chores auch in der Johanniskirche ihr Repertoire, angefangen bei dem inbrünstigen Gospel „Sometimes I Feel Like A Motherless Child“ über den amerikanischen Jazzstandard „Come Rain Or Come Shine“ bis hin zur unvergesslichen „Unchained Melody“ aus dem Kanon des gediegenen US-Songbook. Hervorragende Textverständlichkeit, ausgewogene dynamische Abstimmung und ideale vokalharmonische Disposition zeichnen die Arbeit des Chores aus. Stets spürte man die Begeisterung der Sängerinnen und Sänger, die in Alt und Sopran, Bass, Bariton- und Tenorstimmen gleichwertig gut besetzt sind.

Thematische Programme zu Themen wie „Wasser“ oder „Rot“ sind ein besonderes Erkennungsmerkmal der „grenzenlosen Stimmen“. Zu hören sind sie a-capella mit Unterstützung eines Pianisten, in Klein- und Unterformationen und in Solostimmen mit Chorunterstützung, wobei die Sängerinnen und Sänger über erhebliche Qualitäten verfügen.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 1. Oktober 2010 in der Rubrik Kultur, erschienen in der Ausgabe .

Artikel teilen: E-Mail Facebook Twitter Google+

Meistgelesene Artikel

Kommentar schreiben

Mit * markierte Felder müssen ausgefüllt werden. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, Kommentare werden vor der Veröffentlichung freigeschaltet.