Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke

E-Mail

E-Mail

Über jeden neuen Beitrag informieren wir Sie mit einer Nachricht per Mail.

Aktuell

Von – 27. April 2011

Weniger, aber moderner

Neu- und Umbaupläne in vielen Gemeinden

Zehn Neu- und Umbauprojekte mit einem Bauvolumen von insgesamt rund 15 Millionen Euro werden in den Frankfurter evangelischen Kirchengemeinden in nächster Zeit umgesetzt. Eine entsprechende Bauprioritätenliste verabschiedete die Evangelische Regionalversammlung, das Frankfurter Kirchenparlament, bei ihrer Tagung im April.

Neue Gemeindehäuser bekommen die Dankeskirchengemeinde am Goldsteinpark, die Bethaniengemeinde am Frankfurter Berg und die Auferstehungsgemeinde in Praunheim, ebenso die Nazarethgemeinde in Eckenheim, die ihre Aktivitäten künftig in der Feldscheidenstraße konzentrieren will. Multifunktional umgebaut werden die Festeburgkirche in Preungesheim und die Gethsemanekirche im Nordend, sodass die Gemeindehäuser abgegeben werden können. Die Paul-Gerhardt-Kirche in Niederrad wird saniert und das Untergeschoss zum Gemeindezentrum umgebaut. In Alt Nieder-Eschbach wird ein neuer Gemeindesaal gebaut, damit das Zentrum in der Görlitzer Straße aufgegeben werden kann. Hintergrund ist die Notwendigkeit, Gemeindeflächen zu reduzieren, wie die Leiterin der Bauabteilung, Friederike Rahn-Steinacker, erläuterte. Gemessen an der Zahl der Kirchenmitglieder seien die derzeitigen Versammlungsflächen zu groß und auf Dauer nicht zu finanzieren.

Mit den neuen Konzepten werde die Gesamtfläche von rund 16 500 Quadratmetern (so der Stand 2007) auf rund 12 000 Quadratmeter reduziert (geplanter Stand für 2015), so Rahn-Steinacker. Dies sei ein beachtliches Ergebnis, allerdings werde es nicht ausreichen. Es sei schon jetzt abzusehen, dass weitere 3500 Quadratmeter aufgegeben werden müssten.

Gemeinden, die mehr Flächen nutzen, als ihnen aufgrund ihrer Mitgliederzahlen rechnerisch zustehen, müssen die Kosten für den Bauunterhalt dieser Flächen selbst finanzieren. Pfarrer Ulrich Vorländer, Vorsitzender des Ausschusses für gemeindliche Gebäude, warb dafür, Veränderungsprozesse aktiv voranzutreiben. Sie böten bei allen Schwierigkeiten auch die Chance, Gebäude zu modernisieren und für die Menschen in Frankfurt attraktiver zu machen.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 27. April 2011 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

Artikel teilen: E-Mail Facebook Twitter Google+

Dr. Antje Schrupp ist geschäftsführende Redakteurin von Evangelisches Frankfurt. Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin bloggt auch unter www.antjeschrupp.com.

Meistgelesene Artikel

Kommentar schreiben

Mit * markierte Felder müssen ausgefüllt werden. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, Kommentare werden vor der Veröffentlichung freigeschaltet.