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Von – 28. November 2011

Adventskalender – erfunden von einer schwäbischen Pfarrfrau

Die Ursprünge des traditionellen Adventskalenders liegen im 19. Jahrhundert im protestantischen Umfeld. Es war damals Brauch, die Zeit bis Weihnachten zu zählen, indem man zum Beispiel täglich einen Strohhalm in eine Krippe legte oder 24 Kreidestriche Tag für Tag von den Kindern wegwischen ließ.

Die Grundlage für die 24 Türchen legte die schwäbische Pfarrersfrau Selma Lang. Sie bastelte gegen Ende des 19. Jahrhunderts einen Adventskalender mit Gebäck für ihren Sohn Gerhard, um ihm die Zeit bis zum Heiligen Abend zu versüßen. Gerhard Lang wurde später Lithograph und Verleger und war so begeistert von der Idee seiner Mutter, dass er 1908 einen gedruckten farbenprächtigen Kalender, den so genannten „Ur-Adventskalender“, herausbrachte, mit 24 Bildern, die man ausschneiden und auf einen Bogen mit 24 Feldern aufkleben konnte, und der für den kommerziellen Handel konzipiert war.

Erst in jüngster Zeit werden im deutschsprachigen Raum auch „lebendige“ oder „begehbare Adventskalender“ organisiert, bei denen man sich an jedem Adventstag vor einer anderen Haustür und am Heiligen Abend vor der Kirchentür trifft.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 28. November 2011 in der Rubrik Gott & Glauben, erschienen in der Ausgabe .

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Ralf Bräuer ist Leiter der Redaktion von "Evangelisches Frankfurt".

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