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Von – 28. November 2011

Sich gegenseitig befragen

Christlich-muslimische Diskussionrunde zum Glauben

Erklärten sich gegenseitig ihren Glauben: Podiumsdiskussion im Rahmen der „Interkulturellen Wochen“. Foto: Ilona Surrey

Wie erklärt man einer Gruppe junger und über das Christentum verblüffend gut informierter Musliminnen und Muslime plausibel die Trinität, also die Drei-Einigkeit Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist? Widerspricht das nicht dem Monotheismus?

Pfarrerin Eli Wolf, ihr Kollege Werner Schneider-Quindeau und der katholische Theologe Tobias Specker hatten keine einfache Aufgabe übernommen bei einer Veranstaltung zum Thema „Was ich schon immer mal wissen wollte: Christen fragen Muslime – Muslime fragen Christen“ in den Räumen der „Islamischen Informations- und Serviceleistungen“ auf der Mainzer Landstraße. Diskutiert wurde auch über den Unterschied zwischen Protestanten und Katholiken, die Haltung der Religionen in der Finanz- und Wirtschaftskrise oder – wie immer – das Kopftuch. Letzteres wertete der Islamreferent Mohamed Laabdallaoui als lediglich „äußerliches Zeichen“, das nichts über die Gläubigkeit der Trägerin aussage. Was wiederum eine Nichtkopftuchträgerin „beruhigt und bestärkt“ hat.

Dass nach der Diskussion viele Menschen „mit mehr Fragen gegangen als gekommen“ sind, verbuchte die Frankfurter Pfarrerin für Interreligiösen Dialog, Ilona Klemens, als Erfolg. Dem Dialog der Religionen könne eigentlich nichts Besseres passieren als viele offene Fragen.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 28. November 2011 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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