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Von – 12. Februar 2012

Terror von rechts

Nicht nur Neonazis sind das Problem

Auf den Listen mit Daten von Personen und Institutionen, die im Zuge der Ermittlungen gegen die rechtsterroristische Gruppierung „Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) gefunden wurden, befanden sich auch Daten von Frankfurter Moscheegemeinden und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Dies hat der Rat der Religionen bekannt gegeben.

Das Polizeipräsidium hat Ende des letzten Jahres per Brief die betroffenen Frankfurter Einrichtungen informiert und diese durch Polizeibeamte persönlich überbracht. Es lägen bisher keine Hinweise auf konkrete Anschlagspläne vor, heißt es darin. „Das mag sachlich richtig und beruhigend gemeint sein“, sagt Pfarrerin Ilona Klemens, die Geschäftsführerin des Rates. „Aber angesichts der zehn Morde, die bereits geschehen sind, ist aus meiner Sicht keine Beruhigung angebracht.“ Klemens warnt davor, das Problem rechtsextremer Gewalt nur auf „die Neonazis“ zu schieben. Immer wieder zeigten Studien, dass Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft wurzeln. „Alle sind aufgefordert, sich zu fragen, ob sie nicht Teil des Problems sind.“

Lesen Sie dazu auch der Kommentar von Ilona Klemens.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 12. Februar 2012 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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