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Von – 2. April 2012

BFD: Es gibt viel mehr Freiwillige als Plätze

Kritik an der geringen Zahl von geförderten Plätzen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und am Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) übt die Liga der hessischen Wohlfahrtsverbände. Deren Vorsitzender Jürgen Richter monierte den Einstellungsstopp seitens des zuständigen Ministeriums im Januar. In Hessen seien nur 1500 BFD-Plätze belegt – aufgrund der Nachfrage könnten doppelt so viele Plätze vergeben werden.

Außerdem kritisieren die Wohlfahrtsverbände Pläne des Bundesfinanzministeriums, die Bezüge von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am BFD zu besteuern. Das verschrecke potenziell Engagierte und lenke von der eigentlichen Problematik ab, sagte Richter.

Auch Ingrid Ponzen, die beim Diakonischen Werk Hessen und Nassau für die Freiwilligen Sozialen Dienste zuständig ist, sagt, dass die Nachfrage von Menschen, die sich in der Freiwilligenarbeit engagieren möchten, bei weitem das Angebot übersteigt. Die 35?000 Plätze in ganz Deutschland, die die die Bundesregierung dafür vorgesehen habe, seien viel zu wenig. Auch in Frankfurt sind meist junge Menschen im FSJ im Einsatz, zum Beispiel in den Dia­koniestationen, in Altenheimen, Kirchengemeinden oder Kindertagesstätten.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 2. April 2012 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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