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Von – 31. Mai 2012

Gute Qualifikation für Ehrenamtliche

Unbezahlte Arbeit wird bei vielen sozialen Einrichtungen immer wichtiger – und dafür müssen die Ehrenamtlichen gut qualifiziert sein. Dass das so ist, dafür sorgt in Frankfurt seit zehn Jahren ein „Trägernetzwerk“, in dem sich insgesamt 18 Organisationen, darunter auch die Kirchen, zusammengeschlossen haben.

In ihrem Fachbeitrag zur Jubiläumsfeier umriss Sandra Habeck von der Universität Marburg die Frage, welche Rolle den Hauptamtlichen bei der Qualifizierung Ehrenamtlicher zu kommt. Sie müssten die Kompetenzen der Freiwilligen beurteilen und entsprechende Einsatzorte finden, außerdem sie in ihrer Entwicklung begleiten. Der Professionalisierungsanspruch an Helferinnen und Helfer sei sehr hoch.

Bei der anschließenden Diskussion kamen auch Probleme und Bedarfe zur Sprache. So könne es zu Konflikten kommen, wenn manche Ehrenamtliche besser ausgebildet seien als die Hauptamtlichen. Manchmal würden aufgrund von Überforderung auch Verantwortlichkeiten auf Ehrenamtliche abgewälzt. Problematisch sei die Gefahr von Jobverlust, wenn aufgrund von Kostendruck Hauptamtliche durch Ehrenamtliche ersetzt würden.

Unklar ist, ob in Zukunft noch genauso viele Ehrenamtliche zur Verfügung stehen: Steigende Arbeitszeiten, höheres Renteneintrittsalter und vielfältige Alltagsanforderungen führten zu sinkenden Kapazitäten für freiwilliges Engagement. Das Bedürfnis danach sei aber bei vielen Menschen vorhanden, wie die steigenden Zahlen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den Qualifikationskursen fürs Ehrenamt zeigen. Wenig vertreten seien bisher noch Migrantinnen und Migranten, außer in der Nachbarschaftshilfe. Dieses Potenzial zu erschließen sei den Trägern ein großes Anliegen.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 31. Mai 2012 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe , .

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