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Von – 5. Mai 2013

Facetten interkultureller Kommunikation

Mit Unterschieden bei kulturellen Gewohnheiten beschäftigt sich noch bis September die Ausstellung „Glücksfälle – Störfälle. Facetten interkultureller Kommunikation“ im Museum für Kommunikation. Längst sind international operierende Unternehmen dazu übergegangen, ihre Teams entsprechend zu schulen – einige solcher Schulungsfilme sind in der Ausstellung zu sehen. Dabei wird deutlich, dass Menschen in Westeuropa eine recht große zwischenmenschliche Distanz benötigen, die sich aber verringert, je südlicher man kommt.

Ein hübsch in weißes Papier verpacktes Geschenk hingegen könnte in Japan zu Irritationen führen: Weiß steht dort für den Tod. Auch der Schwede bevorzugt bei Beerdigungen eine weiße Krawatte. Selbst die Gehgeschwindigkeiten sind je nach Kultur unterschiedlich. Mittels einer kurzen Messstrecke können die Besucherinnen und Besucher ermitteln, ob sie die in Mitteleuropa übliche Geschwindigkeit erreichen. Beim Autor dieses Artikels reichte es nur zur gemächlicheren brasilianischen Lebensweise.

Beeindruckend ist auch ein Experiment der Künstlerin Angelika Böck. Sie ließ von sich selbst eine Büste anfertigen und nach dem Prinzip der „Stillen Post“ dann vier andere Künstler die jeweilige Vorgängerbüste kopieren. Am Ende war aus dem europäischen ein afrikanisches Frauen-Bildnis geworden.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 5. Mai 2013 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Kurt-Helmuth Eimuth ist Mitglied in der Redaktion von "Evangelisches Frankfurt". Mehr über den Publizisten und Erziehungswissenschaftler ist auf www.eimuth.de zu erfahren.

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