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Von – 13. November 2015

Kirchenasyl in Bockenheim

Auch in Frankfurt-Bockenheim gibt es nun ein Kirchenasyl: Seit Mitte Oktober lebt eine junge Äthiopierin im Gemeindehaus der Jakobsgemeinde am Kirchplatz. Heute, Freitag, um 20 Uhr gibt es einen Informationsabend dazu.

Jakobskirche

Wie Pfarrer Rüdiger Kohl mitteilte, droht Senait T., einer jungen Äthiopierin, die Abschiebung. „Wir sind davon überzeugt, dass wir ihr aus humanitären Gründen helfen müssen“, so Kohl. Der Fall sei von der Migrationsberatungsstelle des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt geprüft worden, alle zuständigen Behörden habe man offiziell über das Kirchenasyl informiert.

Die Asylsuchende werde voraussichtlich bis Januar oder Februar im Gemeindehaus bleiben, solange, bis sei nach den „Dublin-Gesetzen“ lange genug im Land ist, um in Deutschland einen Asylantrag stellen zu können. Bis dahin wird sie von Mitgliedern der Gemeinde versorgt, da sie das Gebäude während des Kirchenasyls nicht verlassen kann. Auch einen Deutschkurs gibt es für sie.

Heute Abend, Freitag, 13. November, findet um 20 Uhr ein Informationsabend dazu im Gemeindezentrum am Kirchplatz 9 statt. Mit dabei sind Prodekanin Ursula Schoen und die Referentin für Flüchtlingsfragen der Diakonie Hessen, Hildegund Niebch.

Spendenkonto: IBAN DE91 5206 0410 0004 0001 02 bei der Evangelischen Bank, Verwendungszweck: „RT 2114 2100.02“

Hintergrund: Was ist Kirchenasyl?

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 13. November 2015 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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