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Von – 15. August 2016

Erfunden in Persien: die Geschichte der Glaskunst ist 800 Jahre alt

Die Kunst der Glasmalerei stammt vermutlich aus Persien, wo sie schon im ersten nachchristlichen Jahrhundert praktiziert wurde.

Die hier abgebildeten Kunstwerke schuf Charles Crodel in den Jahren 1955 und 1956, bewundern kann man sie in der Jakobskirche in Bockenheim.

Glasfenster von Charles Crodel in der Jakobskirche in Bockenheim. Foto: Rui Camillo

In Europa erlebte die Glasmalerei ihre erste große Blütezeit im 12. und 13. Jahrhundert in der Gotik, weil durch die Architektur mit ihren wenigen tragenden Elementen und ihrer aufragenden Struktur große Fensterflächen zur Verfügung standen, die entsprechend gestaltet werden konnten. Die Kathedrale Notre Dame in Chartres etwa umfasst eine Fensterfläche von insgesamt rund 2000 Quadratmetern.

Die Reformation sah die Kirchenbauten nüchterner; insbesondere in den reformierten Gebieten waren Bilder als Ablenkung vom reinen Wort Gottes nicht gern gesehen. Auch im Dreißigjährigen Krieg brach die Produktion von Buntglas ein. Eine zweite Blütezeit folgte dann aber im ausgehenden 19. und 20. Jahrhundert: Neugotische Kirchenbauten brauchten Buntglas, und schließlich mussten auch zahlreiche Kriegsschäden ausgebessert beziehungsweise durch Neugestaltungen ersetzt werden

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 15. August 2016 in der Rubrik Kultur, erschienen in der Ausgabe .

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Wilfried Steller ist Theologischer Redakteur von "Evangelisches Frankfurt" und Pfarrer in Frankfurt-Fechenheim.

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