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Von – 24. November 2016

Daniel Blake kämpft um unsere Würde

Daniel Blake, ein schon etwas in die Jahre gekommener Zimmermann, ist nach einem Herzinfarkt arbeitsunfähig und gerät in die Mühlen der Ämterbürokratie. Der neue Film von Regisseur Ken Loach wühlt auf und macht wütend.

Der neue Film von Regisseur Ken Loach wühlt auf und macht wütend.

Der neue Film von Regisseur Ken Loach wühlt auf und macht wütend.

Daniel Blake, ein schon etwas in die Jahre gekommener Zimmermann, ist nach einem Herzinfarkt arbeitsunfähig und gerät in die Mühlen der Ämterbürokratie. Dabei freundet er sich mit der jungen Katie an, die nicht weiß, wie sie mit ihren zwei Kindern über die Runden kommen soll.

Der für seine sozialkritischen Filme bekannte britische Regisseur Ken Loach erzählt die Geschichte von Blake als Kampf um Würde und als Versuch, trotz des menschenfeindlichen Wahnsinns staatlicher Armutsverwaltung nicht den Mut und den Verstand zu verlieren. Auch wenn der Film in England spielt, läuft doch vieles in Deutschland ganz ähnlich ab. Und es wird deutlich: Der neoliberale Umbau Europas hat die ehemalige Idee des Sozialstaats zu einer Farce werden lassen. Das soziale Netz, das Menschen im Notfall auffangen soll, wird oft nur noch simuliert. Und genau das macht es umso aussichtsloser, Hilfe zu finden, wenn man erst mal durch die Maschen gefallen ist.

Die Evangelische Filmjury empfiehlt „Ich, Daniel Blake“ als Film des Monats Dezember.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 24. November 2016 in der Rubrik Bücher & Filme, erschienen in der Ausgabe , .

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Dr. Antje Schrupp ist geschäftsführende Redakteurin von Evangelisches Frankfurt. Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin bloggt auch unter www.antjeschrupp.com.

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