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Von – 9. November 2016

Friedensgebet in Eschersheim aus Anlass der US-Wahl

Für alle, die vom Ausgang der Wahl in den USA betroffen sind, gibt es heute Abend um 18 Uhr ein Friedensgebet in der Andreaskirche in Eschersheim.

Foto: Gaki64/Wikipedia CC BY-SA 3.0

Foto: Gaki64/Wikipedia CC BY-SA 3.0

Dazu schreibt Pfarrerin Sabine Fröhlich heute in einer Rundmail: „Geschockt über Verlauf und Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA wollen wir für 20 bis 25 Minuten zusammenkommen und im Gebet die Kräfte des Guten und der Hoffnung stärken – für die der Anfeindung durch Worte und Taten ausgesetzten Menschen, für uns selbst, für die politisch Verantwortlichen dieser Welt…“

Das Gebet findet am Mittwoch, 9. November, um 18 Uhr in der Andreaskirche, Kirchhainer Straße 2, statt.

Kirchenpräsident Volker Jung hat zum Thema heute früh auf seiner Facebook-Pinnwand geschrieben: „Ich bin wie viele Menschen heute Morgen geschockt über den Ausgang der Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten. Bei meinem Besuch unserer Partnerkirche in der Vereinigten Staaten, der United Church of Christ, im vergangenen Jahr hielten unsere kirchlichen Gesprächspartner diesen Ausgang noch für völlig abwegig. Mit der Wahl Trumps verbinden sich für mich große Sorgen um den Weg der US-amerikanischen Politik. Wenn Trump das umsetzt, was er angekündigt hat, dann gefährdet es die soziale Orientierung der Gesellschaft, die Obama etwa bei der Krankenversicherung eingeleitet hat. Auch in den Fragen der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, des Schutzes von Minderheiten und der Aufnahme von Flüchtlingen sind problematische Entwicklungen zu befürchten. Es besteht die Gefahr, dass die Vereinigten Staaten deutlich hinter die Orientierung an den westlichen demokratischen Werten zurück fällt, die vom christlichen Menschenbild mitbestimmt sind und die sie selbst mit geprägt haben. Ich bin auch sehr besorgt, dass der Wahlerfolg Trumps rechtspopulistische Kräfte in Deutschland und Europa beflügelt und das Klima und die Qualität der politischen Debatte deutlich verschlechtert. Trumps Erfolg beruht nicht auf Argumenten, sondern auf dem gefährlichen Spiel mit Ängsten und Stimmungen. Was wir jetzt brauchen ist, dass wir als Christinnen und Christen und mit uns hoffentlich viele Menschen offensiver für die Werte einer demokratischen, offenen, an der Menschenwürde und den Menschenrechten orientierten Gesellschaft einstehen.“

Mehr zum Thema auch auf der EKHN-Internetseite mit evangelischen Stimmen aus den USA.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 9. November 2016 in der Rubrik Gott & Glauben, erschienen in der Ausgabe .

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