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Von – 7. Februar 2017

ESG-Podium zur UN-Dekade: Gerechtigkeit für Afrika

Die Vereinten Nationen haben eine historische Weltdekade für Menschen afrikanischer Herkunft ausgerufen. Das Frankfurter Afrika Alive-Festival veranstaltete zusammen mit der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) eine Podiumsdiskussion zum Thema.

„Dass es einer UN-Dekade bedarf, die die Würde von Menschen afrikanischer Abstammung bezeugen muss, ist eigentlich eine Schande“, sagt Elisabeth Kaneza, Koordinatorin des UN-Projekts in Deutschland und Ruanda. „Aber wir brauchen sie und müssen alles daran setzen, diese Dekade bekannt zu machen.“

Menschen afrikanischer Herkunft sind bis heute vielerorts rassistischer Diskriminierung und struktureller Benachteiligung ausgesetzt, haben schwerer Zugang zu guter Bildung, Justiz, Gesundheitsdiensten und sozialer Sicherheit.

Die Vereinten Nationen haben deshalb für den Zeitraum von 2015-2024 die Weltdekade ausgerufen, die die globale Würdigung der Rechte von Menschen afrikanischer Abstammung unterstützen soll. Die Ziele der Resolution sind ehrgeizig: Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung für den afrikanischen Kontinent.

Das Frankfurter Afrika Alive-Festival steht in diesem Jahr in diesem Jahr im Zeichen der Dekade. Seit 23 Jahren setzt sich das Festival dafür ein, die vielfältige Kultur Afrikas durch Film und Kunst in Deutschland bekannt zu machen – und dabei vor allem Afrikanerinnen und Afrikaner selbst zu Wort kommen zu lassen. Ein Ziel, das die Evangelische Studierendengemeinde mit ihrer Veranstaltung unterstützen will.

Saliou Sarr, Musiker und Filmemacher aus dem Senegal, gehört zu der jungen Generation afrikanischer Künstler, die sich mit ihrer Stimme für ein anderes Bild von Afrika einsetzen. „Es ist schade, dass man oft nur Elendsberichte von Afrika zu sehen bekommt“, sagt er. „Afrika hat ein starkes Potential. Wir als Künstler können uns dafür einsetzen, dass dies in aller Welt gesehen und anerkannt wird.“

Das 23. Afrika Alive-Festival läuft noch bis zum 17. Februar in Frankfurt.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 7. Februar 2017 in der Rubrik Ethik, erschienen in der Ausgabe .

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Die Filmemacherin, Journalistin und Autorin Melanie Gärtner mag es, der Welt und den Menschen um sie herum einen aufmerksamen Blick zuzuwerfen: www.m-eilenweit.de.

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