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Von – 8. April 2017

Ein Mahnmal für ins KZ verschleppte Kinder

„Platz der vergessenen Kinder“ an der Ecke Hans-Thoma- und Gartenstraße.

Ein Dreidel ist ein Kreisel mit vier Seiten, ein traditionsreiches jüdisches Kinderspielzeug. Es ist auch die Grundform eines Mahnmals, das die schwedische Künstlerin Fillippa Pettersson für den „Platz der vergessenen Kinder“ in Sachsenhausen enworfen hat. Denn an der Ecke Hans-Thoma- und Gartenstraße stand vor dem Krieg eine Villa, in der ein jüdisches Kinderheim untergebracht war. 43 Kinder sind mit ihren Betreuerinnen und Betreuern von hier am 15. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und später in Auschwitz ermordet worden. „Unser Ziel ist es, als Nachbarn an das zu erinnern, was ehemaligen Nachbarn hier in Sachsenhausen angetan wurde“, sagt Natascha Schröder-Cordes. Mit Bärbel Lutz-Saal und Pfarrer Volker Mahnkopp hat die Gemeindepädagogin sich lange für das Mahnmal engagiert. Lutz-Saal ist es gelungen, 30 000 Euro für den Dreidel zu sammeln, Mahnkopp hat eine umfangreiche Dokumentation erstellt.

Die Stadt hat der offiziellen Umbenennung des Platzes zugestimmt und finanziert dessen Umgestaltung. Das Mahnmal wird am 26. April von Oberbürgermeister Peter Feldmann eingeweiht.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 8. April 2017 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Stephanie von Selchow ist Redakteurin von "Evangelisches Frankfurt".

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