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Von – 31. Mai 2017

Dossier: Transgender / Transsexualität

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau steht seit einigen Jahren explizit für die Akzeptanz sexueller Vielfalt ein. Sie unterstützt auch transsexuelle Menschen bei ihren Anliegen auf gesellschaftliche Anerkennung.

Transsexualität bedeutet, dass die Geschlechtsidentität eines Menschen nicht mit derjenigen übereinstimmt, die er oder sie aufgrund körperlicher Merkmale bei der Geburt zugewiesen bekommen hat. Also wenn Arzt und Eltern sagten: „Es ist ein Junge“, die betreffende Person später aber feststellt, dass sie ein Mädchen beziehungsweise eine Frau ist. Manche bevorzugen auch den Begriff „Transgender“, um deutlich zu machen, dass es hier weniger um biologische Geschlechtsunterschiede geht als vielmehr um sozial hergestellte Geschlechterrollen.

Das Wort „Trans“ (lateinisch) bedeutet „Jenseits“, das heißt, die von der Geschlechterzuweisung gesetzte Grenze wurde überschritten. Um auch die andere Möglichkeit explizit zu benennen, wird bei Menschen, bei denen die Geschlechtszuweisung bei der Geburt und die eigene Geschlechtsidentität übereinstimmen – also den meisten -, heute manchmal von „Cis-Sexualität“ gesprochen („Cis“ heißt „diesseits“).

Auch „Evangelisches Frankfurt“ hat bereits einige Male über das Thema berichtet:

  • Transsexualität ist schöpfungsgemäß: 2016 fand an der Goethe-Universität ein Kongress statt, bei dem Expertinnen und Wissenschaftler das Thema diskutierten und Kirchenpräsident Volker Jung sich klar zum Thema positionierte.
  • „Im Herzen derselbe Mensch“: 2015 war Pfarrerin Dorothea Zwölfer in Frankfurt und hielt einen Vortrag über ihr eigenes „Coming Out“. Sie erzählte auch von ihrer Geschichte als transsexuelle Pfarrerin.
  • Weder Junge noch Mädchen: 2012 verfasste der Deutsche Ethikrat eine Stellungnahme zum Thema Intersexualität. Wir befragten dazu auch Pfarrer Kurt W. Schmidt vom Zentrum Ethik in der Medizin.
  • Geschlecht kann man nicht wählen: 2017 berichteten wir über den Kita-Leiter Felix M. Mayer und wie er den Kindern, die ihn als „Manuela“ kannten, vermittelte, dass er ein Mann ist.
  • Keine Angst vor untenrum! Ein Kommentar unserer Redakteurin Manon Priebe über die mit diesem Thema häufig verbundene Neugier.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 31. Mai 2017 in der Rubrik Ethik, erschienen in der Ausgabe .

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