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Von – 3. Juni 2017

Pfingsten heißt, besoffen sein… und was Sie sonst noch darüber wissen sollten

Pfingsten steht wieder vor der Tür. Aber was da gefeiert wird, ist nicht so leicht zu erklären. Der Geburtstag der Kirche? Der Heilige Geist? Die Vielfalt der Christenheit? Wir haben aus gegebenem Anlass ein paar Links zusammengestellt. 

Die den Glauben brav kanalisieren wollen, haben an Pfingsten frei. Foto: Georg Magirius

Zunächst wäre da die Frage: Worum geht es eigentlich? Neben Weihnachten und Ostern ist Pfingsten das dritte wichtige christliche Datum im Kirchenjahr mit zwei eigenen Feiertagen. Doch während der Anlass zum Feiern bei Weihnachten (Geburt Jesu) und Ostern (Auferstehung) ziemlich klar ist, kann das bei Pfingsten kaum jemand erklären. Das Fest hat jedenfalls noch Potenzial, meint unsere Redakteurin Antje Schrupp – Brausen und Sprachenwunder.

Pfingsten ist auch das große Fest der weltweiten Christenheit. Deshalb wird im multikulturellen Frankfurt der Pfingstmontag traditionell mit den weltweiten Gemeinden gemeinsam begangen, ganz besonders in diesem Jahr, zum 500. Jubiläum der Reformation.

Gefeiert, schreibt unser theologischer Redakteur Wilfried Steller, wird dabei die Dynamik des Christentums, seine Ausbreitung über alle nationalen, kulturellen und einfach alle Grenzen hinweg in praktisch jeden Winkel der Erde. Pfingsten: Mal schauen, was geht!

Nicht so prickelnd ist hingegen das häufig verwendete Bild, von Pfingsten als „Geburtstag der Kirche“ zu sprechen. Denn heutzutage denken die meisten beim Stichwort „Kirche“ an ein Gebäude oder an eine Institution, nicht aber an eine religiöse Bewegung. Um zu erklären, was Pfingsten bedeutet, sollte man lieber andere Bilder finden, meint Antje Schrupp, und schlägt vor, vom  Fest der Geistesgegenwart Gottes zu sprechen.

Noch ein bisschen drastischer und auf den Punkt formuliert es unser Kolumnist Georg Magirius. Er schreibt: Pfingsten heißt, besoffen sein.

Im Mittelpunkt jedenfalls steht an Pfingsten der Heilige Geist, die Heilige Geistkraft – also jener dritte Aspekt der „Dreifaltigkeit“ Gottes neben dem Schöpfergott und Jesus Christus. Da geht es nicht nur um bunte Folklore, sondern auch um politisches Sich Einmischen, meint Wilfried Steller: Ungezähmter Geist. 

Dargestellt wird der Heilige Geist in Bildern meistens im Symbol einer Taube. Warum eigentlich? Das lesen Sie hier.

Pfarrerin Anne-Katrin Helm schreibt in diesem Beitrag, warum es bei Pfingsten auch viel um Freiheit geht: Der Geist der Freiheit. 

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 3. Juni 2017 in der Rubrik Gott & Glauben, erschienen in der Ausgabe .

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