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Von – 9. Juli 2017

Dalai Lama eröffnet neues Tibethaus in Frankfurt

Größere Rüme in Messe-Nähe

Das Frankfurter Tibethaus zieht in größere Räume in Messe-Nähe um. Nur die Tibethäuser in Frankfurt und New York sind vom Mutterhaus in Neu
Delhi anerkannt und stehen unter der Schirmherrschaft des Dalai Lamas. Foto: Fotolia

Der Dalai Lama wird am 12. September das neue Tibethausm für Deutschland in Frankfurt am Main eröffnen. Die ehemalige Villa der Goethe-Universität, einen Steinwurf vom Congress Center der Messe entfernt, sei für drei Millionen Euro aus Vereinsmitteln, Zustiftungen und Spenden erworben worden, sagte der Geschäftsführende Vorstand Puntsok Tsering gegenüber epd.

Auf 600 Quadratmetern Nutzfläche biete das Tibethaus 300 Veranstaltungen im Jahr zu tibetischer Kultur, Meditation, Achtsamkeit und Stressbewältigung,
dazu Gespräche mit Schulklassen und Wechselausstellungen. Das Tibethaus ist nach den Worten von Tsering das einzige in Deutschland. Nur die Tibethäuser in Frankfurt und New York seien vom Mutterhaus in Neu Delhi anerkannt und stünden unter der Schirmherrschaft des Dalai Lamas. Die zehn in Frankfurt angestellten Mitarbeiter würden von 600 ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt. Das neue Haus biete in prominenter Lage eineinhalb mal so viel Platz wie das alte in Frankfurt-Bockenheim. Dadurch könnten mehr Schüler empfangen und endlich ein Raum für Kinderbetreuung eingerichtet werden. Ein Raum werde traditionell nach tibetischer Kultur ausgestattet und könne Tibetern ein Stück Heimat bieten. Der Dalai Lama wird nach Tserings Angaben am 13. und 14. September
öffentlich in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst auftreten.

Der Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker (CDU) nannte den Dalai Lama einen „guten Freund Frankfurts“. Er verkörpere einen friedfertigen und toleranten Dialog zwischen Kulturen und Religionen, der für Frankfurt mit seinen Bewohnern aus 170 Nationen vorbildlich sei. Sein Besuch sei eine Ehre für die Stadt. (epd)

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 9. Juli 2017 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Kommentare zu diesem Artikel

  • Friedrich Peter Niebling schrieb am 9. Juli 2017

    Die Crux, unser Kreuz also, welches wir zu tragen haben, ist, dass „wir“ im Allgemeinen einerseits ehren, also wertschätzen, hochachten oder für Achtungswürdig halten, was zumindest in etwa unserem Lebenskonzept oder unserer Vorstellung von Richtigsein entspricht, und andererseits, alles, was dem nicht entspricht, viel eher nur die Ehre der Ablehnung zukommen lassen. Damit machen wir aus dem Kreuz des Lebens, ein Kreuz des Leidens. Das Kreuz des Leidens wiederum, kann nur zum Kreuz des Lebens gewandelt werden, wenn wir auch dem Abgelehnten jene Würde zukommen lassen, welche es braucht -nämlich in rechter Weise geachtet zu werden- um sich vom Unliebsamen zum Liebsamen wandeln zu können. Und immer weniger Bössamen findet fruchtbaren Boden. Keine Stadtvertreter oder anders Tretende mehr, brauchen sich geehrt fühlen, weil der hochverehrte Daliah Lama sich die Ehre gibt. Sie werden sich ganz einfach „nur“ freuen.
    Dies zu erkennen und dem auch nachzugehen enthält die Potenz, jene Kriegspotenz zu verringern, welche sich schon alleine durch eine Ehrabschneidung potenziert. Nur jene Ehre lässt sich beschneiden, die auf die Zustimmung möglicher Verehrer aufgebaut und damit angewiesen ist.
    Friedrich Peter Niebling

  • Friedrich Peter Niebling schrieb am 9. Juli 2017

    Korrektur! Mit meinem Wortspiel: „Keine Stadtvertreter oder anders Tretende….“ wollte ich auf keinen Fall sagen, dass die Stadtvertreter, Tretende sind. Es soll nun heißen: Kein Stattvertreter und auch kein Anderer mehr, braucht….

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