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Von – 25. September 2017

Kirche fordert mehr Hilfe für junge Geflüchtete

Evangelische Stadtsynode will Verbesserungen für junge Geflüchtete.

Für eine bessere Betreuung und Ausbildung junger Flüchtlinge tritt die evangelische Stadtsynode ein. Die Delegierten der Frankfurter Kirchengemeinden haben sich im September mit der schwierigen Situation dieser jungen Menschen beschäftigt, denn viele minderjährige Flüchtlinge werden in kirchlichen Einrichtungen betreut.

Manche müssten jahrelang auf ihren Asylbescheid warten, sagte Jürgen Mattis, der Leiter des zuständigen Fachbereichs. Viele seien durch Kriegs- und Fluchterlebnisse traumatisiert. Eine unsichere Zukunft und Angst vor Abschiebung belasteten die Betroffenen schwer und erschwerten ihre Integration. Trotzdem seien die meisten hoch motiviert und lernwillig.

In einer Erklärung fordert die Stadtsynode die politisch Verantwortlichen auf, mehr in Sprachkurse, Schul- und Berufsausbildungen für junge Geflüchtete zu investieren und ihnen ausreichende psychologische und therapeutische Angebote zu machen. Zudem dürften keine Abschiebungen in Krisen- und Kriegsgebiete angedroht werden, sondern den jungen Menschen solle ein sicherer Aufenthalt für fünf Jahre bis zur Erlangung ihres Schul- oder Ausbildungsabschlusses gewährt werden.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 25. September 2017 in der Rubrik Stadtkirche, erschienen in der Ausgabe .

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Dr. Antje Schrupp ist geschäftsführende Redakteurin von Evangelisches Frankfurt. Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin bloggt auch unter www.antjeschrupp.com.

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