Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke

E-Mail

E-Mail

Über jeden neuen Beitrag informieren wir Sie mit einer Nachricht per Mail.

Aktuell

Von – 17. Oktober 2017

Dieses Jahr ist der 31. Oktober gesetzlicher Feiertag. Warum eigentlich nicht immer?

Luther hat in Deutschland vieles verändert. Ohne ihn würde es so schöne Worte wie „Lästermaul“ oder „Geizhals“ nicht geben. Nun beschert er uns noch einen Feiertag.

Kurt-Helmuth Eimuth. Foto: Rui Camilo

Der Reformationstag am 31. Oktober ist aus Anlass des 500. Jubiläums der Reformation in ganz Deutschland arbeitsfrei. Und zudem ein wunderbarer Brückentag. Er soll allerdings eine einmalige Sache bleiben.

Warum nicht den Reformationstag dauerhaft zum gesetzlichen Feiertag machen? Ökonomen schätzen, dass ein arbeitsfreier Tag die Jahres-Wirtschaftsleistung um ungefähr 0,1 Prozent verringert. Es geht also um mehr als zehn Milliarden Euro. Ist es uns das wert?

In einer Gesellschaft, die geprägt ist von ständiger Veränderung, ist eine Feiertags- und Erinnerungskultur unbezahlbar. Allerdings, wenn ich zu entscheiden hätte, würden wir erst einmal den Buß- und Bettag wieder einführen, der 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft wurde.

Artikelinformationen

Beitrag von , veröffentlicht am 17. Oktober 2017 in der Rubrik Meinungen, erschienen in der Ausgabe .

Artikel teilen: E-Mail Facebook Twitter Google+

Kurt-Helmuth Eimuth ist Mitglied in der Redaktion von "Evangelisches Frankfurt". Mehr über den Publizisten und Erziehungswissenschaftler ist auf www.eimuth.de zu erfahren.

Meistgelesene Artikel

Kommentar schreiben

Mit * markierte Felder müssen ausgefüllt werden. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, Kommentare werden vor der Veröffentlichung freigeschaltet.