Zeitung für Mitglieder der evangelischen Kirche in Frankfurt am Main
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Bei einer neuen Gesprächsreihe mit Michel Friedman im Frankfurter Schauspielhaus war einer der ersten Gäste Wolfgang Huber, der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. “Evangelisches Frankfurt”-Redakteurin Stephanie von Selchow traf Huber im Anschluss zu einem Interview. Das Thema des Abends lautete: “Gott!” Herr Huber, brauchen wir heute noch Gott? Wozu? Wir brauchen Gott [...]
In Frankfurt gibt es inzwischen viele christliche Gemeinden, deren Mitglieder aus anderen Teilen der Welt kommen. Ihr Glaube unterscheidet sich von dem der traditionellen deutschen Gemeinden nicht nur durch Sprache oder Musik, sondern oft auch in den theologischen Inhalten.
Ein neuer Wohnort kann verheißungsvoll sein – neue Runde, neues Glück. Ein Umzug ist aber auch anstrengend. Man muss wieder von vorne anfangen, Kontakte knüpfen, Freunde finden, in fremder Stadt heimisch werden.
In Frankfurt wohnen und in Berlin, München, Hamburg oder sonst irgendwo in Deutschland arbeiten – kein Problem, das machen viele. Was vor zwanzig Jahren noch kaum vorstellbar war, ist inzwischen fast normal.
In einer multikulturellen Gesellschaft ist es nicht leicht, mit anderen über den eigenen Glauben zu sprechen. Für viele fällt Religion in den Bereich „Privatangelegenheit“. Zumal christliche Mission noch immer mit der Erinnerung an Gewalt und Unterdrückung verknüpft ist.
Die Passionszeit ist in diesem Jahr angefüllt mit grauenvollen und beunruhigenden Nachrichten: Tsunami und Atomkatastrophe, Bürgerkriege, Flüchtlingselend. Was heißt es in so einer Situation, Ostern zu feiern?
In der Passionszeit zwischen Aschermittwoch und Ostern erinnern sich Christen und Christinnen an das Leiden Jesu.
Es geht zu wie auf einem Dorfplatz. Man grüßt sich, sagt sich „Guten Tag“, bei manchem hält man sich ein wenig auf, andere nimmt man kaum zur Kenntnis.
In Frankfurt ist jedes vierte Kind von Armut betroffen oder bedroht, auch wenn diese oft verdeckt wird.
Statt auf religiöse Riten und überlieferte Traditionen zu setzen, planen immer mehr Menschen den Ablauf von Bestattungen individuell.