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	<title>Evangelisches Frankfurt</title>
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	<description>Nachrichten und Debatten</description>
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		<title>Open Air-Gottesdienste an Himmelfahrt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[An Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 17. Mai, zieht es viele Kirchengemeinden ins Freie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14485" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2012/05/HimmelfahrtLohrbergOes.jpg"><img class="size-full wp-image-14485" title="Himmelfahrtsgottesdienst" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2012/05/HimmelfahrtLohrbergOes.jpg" alt="" width="500" height="342" /></a><p class="wp-caption-text">Himmelfahrtsgottesdienst 2011 auf dem Lohrberg. Foto: Rolf Oeser</p></div>
<p>An Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 17. Mai, zieht es viele Kirchengemeinden ins Freie: Open-Air-Gottesdienste gibt es um 10 Uhr im Park des Alten Ginnheimer Friedhofs und auf dem Lohrberg, um 10.30 Uhr im Holzhausenpark im Nordend sowie um 11 Uhr auf der Pfaffenwiese 111 in Zeilsheim und im Museumspark in Sachsenhausen.</p>
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		<title>In diesem Gottesdienst: Smartphone bitte einschalten</title>
		<link>http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/in-diesem-gottesdienst-smartphone-bitte-einschalten</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 00:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Peter Pohl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Sonntag "Rogate" gab es in der Friedenskirche im Gallus einen "Twittergottesdienst". Horst Peter Pohl war dabei - via Twitter, am Computer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gottesdienst heute morgen in der Friedenskirche. Ich war dabei, obwohl ich bei meiner Liebsten in Wetzlar war.</p>
<p>Zum Sonntag &#8220;Rogate&#8221; gab es in der Friedenskirche einen &#8220;Twittergottesdienst&#8221;. &#8211; &#8220;Ich weiß ja nocht einmal, was das ist&#8221;, sagte eine ältere Frau. &#8220;Keine Angst, nichts Schlimmes&#8221;, wurde ihr geantwortet. Das war, bevor der Gottesdienst mit dem Lied &#8220;Tut mir auf die schöne Pforte&#8221; begann.</p>
<p>Ich weiß das, weil ich es auf Twitter mitlesen konnte. Twitter ist ein Nachrichtendienst, über den jeder, der dort &#8220;eingeloggt&#8221; ist, kurze Nachrichten senden kann, die dann jeder mitlesen kann. Ich zuhause auf meinem Computer, andere auf ihrem Smartphone. Oder aber auf der &#8220;Twitterwall&#8221; in der Kirche.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/in-diesem-gottesdienst-smartphone-bitte-einschalten/twittergottesdienst" rel="attachment wp-att-14681"><img class="alignnone size-full wp-image-14681" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2012/05/Twittergottesdienst.jpg" alt="Twitterwall im Gottesdíenst" width="320" height="320" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wie kam es zu diesem Gottesdienst? Am Wochende fand in der Friedenskirche ein &#8220;Barcamp&#8221; statt. Dort trafen sich kirchlich engagierte Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um Erfahrungen aus ihren Aktivitäten im Internet, vor allem in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter auszutauschen und neue Impulse zu bekommen. Mit dem Gemeindepfarrer, Nulf-Schade-James, wurde ein gemeinsamer Gottesdienst vereinbart, der nun heute morgen gefeiert wurde.</p>
<p style="text-align: left;">Ich konnte also mitlesen, was dort geschah. Wohlgemerkt, nur mitlesen. Ich merkte, dass das für mich etwas anderes ist als als mitfeiern. Das kann ich zum Beispiel in einem Fernsehgottesdienst durchaus und manche sind darauf ja auch angewiesen, weil sie nicht mehr in den Gottesdienst gehen können.</p>
<p style="text-align: left;">Andererseits: ich konnte mich beteiligen, eben nicht nur innerlich, sondern ganz real. An einem Punkt wurde die Predigt, deren Grundgedanken ich mitlesen konnte, unterbrochen.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Was bedeutet Euch &#8220;Beten&#8221;? Wann, wo, wofür betet Ihr?&#8221;, wurden wir gefragt, die einen in der Kirche, wir anderen, die in einem Netz miteinander verbunden waren.</p>
<p style="text-align: left;">In der Kirche wurden Karteikarten verteilt, die dann in Twitter eingegeben wurden. Von überall her aus dem Weltweiten Netz www kamen Antworten.</p>
<p style="text-align: left;">Aber auch in der Kirche wurden getwittert. Vor allem bei den Konfis vorne sah man die Smartphone aufblinken. &#8220;Ich bete für die Eintracht&#8221;, schrieb einer. So sind sie, die Konfis.</p>
<p style="text-align: left;">Noch einmal bei den Fürbitten. Inzwischen hatten sich auch Menschen eingeschaltet, die vorher gar níchts von diesem Gottesdienst wussten und jetzt ihre Fürbitten schickten.</p>
<p style="text-align: left;">Fazit?</p>
<p style="text-align: left;">Stimmen auf Twitter:</p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: left;">Die Beteiligung der Gemeinde am Gottesdienst &#8211; per Twitter oder Zettel &#8211; ist sehr bewegend. Bin tief berührt</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left;">WOW, war das echt ein richtig schöner Gottesdienst&#8230;</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left;">Wenn ich solche Gottesdienste mitfeiern darf, weiß ich, warum ich Christ bin.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left;">
<div>&#8230; ich bin bewegt vom Gottesdienst offline und online geht zusammen</div>
</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: left;">
<div>Da bin ich heute noch unerwartet zu einem Gottesdienst gekommen &#8211; Danke!</div>
</div>
</li>
</ul>
<div>Bin gespannt, was ich aus der Gemeinde höre. Haben die Menschen in &#8220;Frieden und Versöhnung&#8221; das als Bereicherung, als Verbundenheit erlebt? Oder war es eher störend?</div>
<div></div>
<div>Mein persönliches Fazit: Für mich da draußen ist ein Gottesdienst, den ich hören, sehen, schmecken und anfassen kann, schöner. Aber eine Art der Teilhabe war es für mich allemal.</div>
<div></div>
<div></div>
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		<title>Die Kirche kann von den Piraten lernen</title>
		<link>http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/die-kirche-kann-von-den-piraten-lernen</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenvorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Interessante an der Piratenpartei sind die neuen Formen politischer Mitbestimmung. Davon könnte auch die Kirche lernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Interessante an der Piratenpartei ist, dass sie mit neuen Formen politischer Mitbestimmung experimentiert. Davon könnte auch die Kirche lernen.</strong></p>
<div id="attachment_7603" class="wp-caption alignleft" style="width: 162px"><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2011/11/berufsschulen/kurt-helmuth-eimuth-2" rel="attachment wp-att-7603"><img class="size-thumbnail wp-image-7603 " title="Kurt-Helmuth Eimuth" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2011/11/Blog-oes-Eimuth-152x200.jpg" alt="" width="152" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Kurt-Helmuth Eimuth ist Leiter der Redaktion von &quot;Evangelisches Frankfurt&quot;. Foto: Rolf Oeser</p></div>
<p>Alle reden über sie, manche auch mit ihnen: Die Piraten sind neu, unkonventionell, sie lieben Medien und haben nicht immer eine Antwort. Das reicht zumindest für gut acht Prozent.</p>
<p>Warum eigentlich haben diese Bengels (Frauen sind deutlich unterrepräsentiert) eine solche Anziehungskraft? Heerscharen von Soziologen suchen derzeit eine Antwort auf diese Frage, die, so der Eindruck,  rund um die Uhr die Talkshows beschäftigt. Doch die gängigen Erklärungsversuche – Parteienverdrossenheit, Internetfans haben Gleichgesinnte gesucht – sind doch recht bemüht.</p>
<p><strong>Den Rechner einschalten und politisch mitreden</strong></p>
<p>Am Dienstag plauderte in der Sendung von Frank Plasberg Juli Zeh, Schriftstellerin, kein Mitglied der Piratenpartei, „hart aber fair“ über ihre Sympathie zur neuen politischen Kraft. Sie sprach über das Lebensgefühl vieler Menschen: Sie sind interessiert, auch an Politik, wollen aber keinem engen Milieu angehören. „Es gibt keinen Stall mehr“, sagte Zeh, „man versucht irgendwie, sein Set zusammenzubauen.“ Sie könne sich nicht vorstellen, jede Woche zu irgendeiner Ortsgruppe zu gehen, um an Parteiversammlungen teilzunehmen. Bei den Piraten könne sie nach eigenem Gusto den Rechner einschalten und politisch mitreden.</p>
<p>Die Attraktivität der Piraten liegt ganz klar in der Möglichkeit der Mitwirkung, der Partizipation. Haben das nicht auch die Achtundsechziger gewollt? Ist es jetzt nicht möglich, mittels Internet „mehr Demokratie zu wagen“?</p>
<p><strong>Gremienarbeit könnte reduziert werden</strong></p>
<p>Man stelle sich nur mal vor, welches Potenzial in solchen Kommunikationswegen auch für Institutionen wie die Kirche steckt: Unendliche Stunden von Gremienarbeit könnten reduziert werden. Alle könnten mitdiskutieren, ob etwa die Matthäuskirche in Frankfurt abgerissen werden soll, um mit dem Erlös andere Frankfurter Kirchen zu erhalten.</p>
<p>Man könnte Foren für Stadtteile gestalten, Kirchenmitglieder und Nichtmitglieder einladen zur Diskussion. Man könnte Vorschläge sammeln, wie eine Gemeinde in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens sich weiter verhalten soll: Klage erheben, Protestbanner an der Kirche anbringen oder das Gemeindezentrum verlagern?</p>
<p>Die Piraten zeigen, wie Meinungsbildungsprozesse aller Art gebündelt und moderiert werden können. Sie experimentieren mit neuen Instrumenten, wie Mitglieder von Organisationen an den Punkten, die ihnen am Herzen liegen, mitwirken können.</p>
<p><strong>Gemeinschaft braucht Kommunikation </strong></p>
<p>Vieles davon könnte man auch in der Kirche ausprobieren: Wer sich in der Gemeindeleitung engagieren möchte, müsste sich nicht für sechs Jahre in einen Kirchenvorstand wählen lassen, weil ihm die Kirchenmusik am Herzen liegt, obwohl dort immer wieder der Kindergarten auf der Tagesordnung steht.</p>
<p>Sicher: Glaube braucht Gemeinschaft. Aber die Gemeinschaft braucht auch Kommunikation. Paulus würde heute sicher nicht auf dem Marktplatz stehen und predigen. Er würde die Medien nutzen – eben auch das Internet.</p>
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		<title>Am Flughafen geht niemand verloren</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenslagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bettina Janotta]]></category>
		<category><![CDATA[Diakonisches Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegen]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Passagiere in Frankfurt stranden oder Obdachlose am Flughafen „wohnen“: Der Kirchliche Sozialdienst hilft unbürokratisch weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob Passagiere in Frankfurt stranden, Deutsche aus dem Ausland hierher abgeschoben werden oder Obdachlose am Flughafen „wohnen“: Der Kirchliche Sozialdienst hilft unbürokratisch weiter.</strong></p>
<div id="attachment_14523" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/am-flughafen-geht-niemand-verloren/kirchliche-dienste" rel="attachment wp-att-14523"><img class="size-full wp-image-14523" title="Kirchliche Dienste" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2012/05/Bettina_Janotta.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Anlaufstelle für gestrandete Passagiere und andere Menschen, die am Flughafen in Not geraten: Bettina Janotta vom Kirchlichen Sozialdienst. Foto: Ilona Surrey</p></div>
<p>Aus dem Urlaub gekommen, Flieger verspätet, Zug nach Hause verpasst – das ist noch harmlos. Was aber, wenn man den Anschluss an den Überseeflug verpasst? Was, wenn jemand nach Südamerika oder Asien will und feststellen muss, dass mit den Reisepapieren etwas nicht stimmt? Was, wenn das ganze Geld weg ist und die Airline kein Ersatzticket ausstellt? Oder wenn man sich nicht verständigen kann?</p>
<p>In solchen Notlagen hilft der „Kirchliche Sozialdienst für Passagiere“. Das Königsblau der Diakonie markiert die Räume im Abflugbereich des Terminals 1, denn das Diakonische Werk für Frankfurt ist Träger der Einrichtung.</p>
<p><strong>Das Paket kam nach Nicaragua nicht mehr mit</strong></p>
<p>Im Büro steht heute ein großes mit Klebeband verschnürtes Paket. Darauf kompliziert aussehende Frachtpapiere. „Das schicken wir nach Nicaragua“, sagt Leiterin Bettina Janotta. Der Mann, dem es gehört, hatte einige Zeit in Spanien gearbeitet und wollte mit vielen Geschenken nach Hause zurückkehren. Doch sein Zubringerflug hatte Verspätung. Und so versäumte er den aus Frankfurt startenden Überseeflug. Etliche Anrufe bei der Fluggesellschaft und Tage später konnte er auf einen anderen Flug umgebucht werden, aber das Paket ging nicht mehr mit. Nun wird es ihm nachgeschickt.</p>
<p>Menschen, die Probleme mit dem Ticket haben, die durch Falschinformationen über Visabestimmungen nicht weiterkommen oder von Verspätungen aufgehalten werden, machen eine große Gruppe derer aus, für die der Sozialdienst zuständig ist. Das kann durchaus auch mal ein Geschäftsmann sein, der beim Sozialdienst seine Familie oder seinen Arbeitgeber anrufen kann, damit diese das nötige Geld für ein neues Ticket schicken.</p>
<div id="attachment_14546" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/am-flughafen-geht-niemand-verloren/flughafensozialdienst" rel="attachment wp-att-14546"><img class="size-full wp-image-14546" title="FlughafenSozialdienst2" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2012/05/FlughafenSozialdienst1.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Der Kirchliche Sozialdienst für Passagiere hat einen eigenen Schalter im Abflug-Bereich des Terminal 1. Foto: Ilona Surrey</p></div>
<p>Bei mittellosen Menschen tritt das Frankfurter Sozialamt ein. Dafür hat Bettina Janotta großes Lob. „Menschen, die mit Frankfurt gar nichts zu tun haben, erhalten so Hilfe “, sagt sie. Wer sich dann einige Tage am Flughafen aufhalten muss, erhält eine Bescheinigung vom Sozialdienst, damit die Sicherheitskräfte ihn nicht des Flughafens verweisen. Denn ohne Ticket darf eigentlich niemand die Nächte hier verbringen.</p>
<p><strong>Manche Menschen „wohnen“ am Flughafen</strong></p>
<p>Und doch gibt es auch Menschen, die sozusagen am Flughafen Frankfurt „wohnen“. „Das gibt es nicht nur im Film“, bestätigt Janotta. Wenn der Sicherheitsdienst solche Menschen trifft, bringt er sie meist zum Schalter 700.1 in der Abflughalle, den ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für den Kirchlichen Sozialdienst besetzen. Dann macht sich eine der drei hauptberuflichen Sozialberaterinnen auf den Weg, um erst einmal zu klären, wie der jeweilige Fall liegt. Meist laden sie den Betreffenden ein, mit ihnen in die Beratungsräume zu kommen, wo ein Gespräch in geschützter Atmosphäre möglich ist.</p>
<p>Etwa fünfzig Menschen, so vermutet man, leben dauerhaft zwischen Ferienreisenden und Geschäftsleuten. Sie ernähren sich von dem, was eilige Passagiere wegwerfen, und verbringen die Nacht an einem der 18 Plätze, die Fraport und die Sicherheitsdienste kennen und regelmäßig kontrollieren. Das ist zum Beispiel der Flaschensammler, der hier schnell seinen Plastiksack füllen und damit ein kleines Einkommen erzielen kann. Oder der alte Mann, der nach dem Tod seiner Frau jeden Halt verloren hat und unterernährt, ungepflegt und erschöpft in einer Ecke kauert.</p>
<p><strong>Auch „heimgekehrte Deutsche“ brauchen manchmal Hilfe</strong></p>
<p>Ein dritter Personenkreis, der beim Kirchlichen Sozialdienst Hilfe findet, umfasst Deutsche, die aus dem Ausland zurück „nach Hause“ kommen, aber hier erst einmal wieder ein Zuhause finden müssen. Oft sind sie vor Gefahren geflohen, wie jüngst eine deutsche Familie aus Syrien. Viele dieser Menschen sind von den Botschaften oder Konsulaten irgendwo in der Welt in einen Flieger gesetzt worden, bisweilen sind sie psychisch krank, drogenabhängig oder haben keine Angehörigen. Die Hilfe des Sozialdienstes besteht hier meist in einem klärenden Gespräch und der Weitervermittlung an andere soziale Dienste oder Unterkünfte.</p>
<p>„Dramatische und bewegende Schicksale begegneten einem hier Tag für Tag“, sagt Bettina Janotta. Umso mehr freuen sich die Beraterinnen über so manches Dankeschön. Zum Beispiel über die Karte, die eine Ordensschwester aus Asien geschickt hat, und in der sie sich bei jeder einzelnen Frau bedankt, mit der sie in Frankfurt sprechen konnte. Und auch über das Gemälde an der Wand in Bettina Janottas Büro: Geschickt hat es eine mittellose kubanische Malerin, der der Sozialdienst zur Heimreise verholfen hatte.</p>
<p><strong>So kann man sich ehrenamtlich engagieren:</strong></p>
<p>Für den Dienst am Schalter im Terminal sucht der Kirchliche Sozialdienst für Passagiere sucht weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wer Interesse hat, muss Englisch sprechen, kontaktfreudig sein, und die Bereitschaft mitbringen, nach einem Bewerbungsgespräch zunächst zu hospitieren. Informationen unter Telefon 069 69050201.</p>
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		<title>Raus aus dem christlichen Mikrokosmos</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Säkularisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die dominante Stellung der Kirchen ist immer stärkerem Gegenwind ausgesetzt. Wer dem etwas entgegnen möchte, muss raus aus dem christlichen Mikrokosmos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die dominante Stellung der Kirchen ist immer stärkerem Gegenwind ausgesetzt. Wer dem etwas entgegnen möchte, muss raus aus dem christlichen Mikrokosmos.</strong></p>
<div id="attachment_7562" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2011/11/pfarrstellen/1109-antje-bearb_klein" rel="attachment wp-att-7562"><img class="wp-image-7562 " title="Antje Schrupp" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2011/11/1109-Antje-Bearb_klein.jpg" alt="" width="160" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Antje Schrupp ist geschäftsführende Redakteurin von &quot;Evangelisches Frankfurt&quot;.</p></div>
<p>Die Leitung der Frankfurter Uniklinik fragt zum Beispiel, warum ein Andachtsraum im Krankenhaus überhaupt christlich sein sollte. Und während in der deutschen Parteienlandschaft  die größte Kritik an „christlichen Privilegien“ bislang von der FDP oder von den Grünen kam, wird das Spektrum mit der Piratenpartei weiter in Richtung Säkularisierung verschoben: Dort <a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2012/04/piratenpartei-lud-kirche-zur-debatte-uber-sakularisierung-ein">kann man sich vorstellen</a>, sämtliche christlichen Feiertage zu streichen und durch neutrale „Kulturtage“ zu ersetzen.</p>
<p>Pröpstin Gabriele Scherle hat sicher Recht, wenn sie in solchen Debatten zu bedenken gibt, dass der christliche Bevölkerungsanteil noch immer die deutliche Mehrheit ausmacht. Aber wie lange noch? Schon aufgrund der demografischen Entwicklung wird er mit Sicherheit in Zukunft weiter zurückgehen. Momentan verlieren die Kirchen jedes Jahr ein Prozent ihrer Mitglieder.</p>
<p><strong>Viele bewegen sich meist unter Gleichgesinnten</strong></p>
<p>Vor dieser Entwicklung sollten sie, sollten die einzelnen Christinnen und Christen nicht die Augen verschließen. Bisher leben viele, zumal die Engagierten, in einem Mikrokosmos. Sie bewegen sich überwiegend in Gruppen von Gleichgesinnten, zum Beispiel in den Kirchengemeinden oder im Freundeskreis. Oft ist ihnen gar nicht bewusst, wohin sich die Diskussionen in anderen Milieus bereits entwickelt haben.</p>
<p>Es wird aber zunehmend darauf ankommen, christliche Inhalte auch im Gespräch mit Menschen zu vertreten, die die entsprechenden Vorannahmen nicht teilen – und zwar nicht, weil sie sie nicht kennen oder nicht verstanden hätten, sondern weil sie sich bewusst dagegen entschieden haben. Zentrale Überzeugungen wie das Gebot der Feindesliebe oder die Gottesebenbildlichkeit aller Menschen können wesentlich zur gesellschaftlichen Debatte beitragen. Aber dafür müssen sie auch außerhalb des christlichen Rahmens kommuniziert werden.  Dass etwas in Bibel steht, ist ja schlicht und ergreifend kein Argument für Menschen, denen das Christentum egal ist.</p>
<p><strong>Mit Bibelzitaten kommt man nicht mehr durch</strong></p>
<p>Die Jahrhunderte lange Dominanz der christlichen Weltanschauung hat uns vielleicht ein bisschen träge gemacht. Um eine gute Christin zu sein, reichte es bislang, das Glaubensbekenntnis nachzusprechen und die zehn Gebote  zu kennen. Ob man sich das, was mit der „guten Nachricht“ gemeint war, auch wirklich persönlich zu Eigen gemacht hatte, ja, ob man es im Detail eigentlich verstand, war nicht so entscheidend.</p>
<p>Im Gespräch mit Menschen, die sich nicht als Christinnen und Christen verstehen, kommen wir damit nicht mehr durch. Und vielleicht ist das sogar ganz gut so.</p>
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		<title>Fusion mit Offenbach?</title>
		<link>http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/fusion-mit-offenbach</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 07:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtdekanat]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturreform]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hessen-nassauische Kirchenleitung schlägt in einem Papier vor, die Kirchenstrukturen Frankfurt und Offenbach zu fusionieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Frankfurt soll demnächst ein evangelisches Stadtdekanat entstehen. Doch die hessen-nassauische Kirchenleitung schlägt jetzt in einem Papier vor, Frankfurt und Offenbach zu fusionieren. Die Idee erntet Widerspruch.</strong></p>
<p>Die Straffung der Strukturen mit dem Ziel der Gründung eines <a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2012/04/stadtdekanat-geplant-2" target="_blank">Frankfurter Stadtdekanats</a> ist seit Jahren Thema in den evangelischen Gremien der Stadt („Evangelisches Frankfurt“ berichtete in der letzten Ausgabe). Die Vorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes, Pfarrerin Esther Gebhardt, überraschte nun das Frankfurter Kirchenparlament mit der Mitteilung, dass es in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bereits weitergehende Überlegungen gibt. In einem Impulspapier der Kirchenleitung wird vorgeschlagen, die derzeit vier Frankfurter Dekanate mit dem Dekanat Offenbach zu fusionieren. Dies liege aufgrund der vergleichbaren urbanen Lebenssituation nahe.</p>
<p>Die Zahl der Dekanate in Hessen-Nassau soll bis zum Jahr 2027 drastisch reduziert werden, von heute 47 auf maximal 28. Die hessische Kirchenleitung verspricht sich davon mehr Stabilität und größere Planungssicherheit. Gebhardt wies vor den Delegierten der Frankfurter Gemeinden und Dekanate darauf hin, dass der Frankfurter Reformprozess jetzt mit dem in der Landeskirche zu synchronisieren sei.</p>
<p>Dekan Achim Knecht erwartet trotz des Darmstädter Papiers weiterhin Unterstützung für ein Frankfurter Stadtdekanat. Schließlich hätten beide Reformprozesse dasselbe Ziel: eine stabile und tragfähige Struktur. Eine Fusion von Frankfurt und Offenbach wird wohl nicht überall auf Zustimmung stoßen. „Das ist einfach dummes Zeug“, sagte etwa der Delegierte Max Schumacher.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nie war Altwerden schöner</title>
		<link>http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/nie-war-altwerden-schoner</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenslagen]]></category>
		<category><![CDATA[Altern]]></category>
		<category><![CDATA[Altersarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Hejo Manderscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Körzell]]></category>

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		<description><![CDATA[Probleme beim demografischen Wandel drohen nicht durch das Altern, sondern durch soziale Ungleichheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alte Menschen haben heute mehr Möglichkeiten als früher. Probleme beim demografischen Wandel drohen nicht durch das Altern, sondern durch soziale Ungleichheit. </strong></p>
<p>Nie hatten alte Menschen so viele Chancen und Möglichkeiten wie heute. Gleichzeitig wird es aber in Zukunft ein großes Armutsproblem unter älteren Menschen geben. Dieses Fazit ergab eine Tagung zur „Zukunft des Alterns in Hessen“ gestern Abend im Haus am Dom.</p>
<div id="attachment_14449" class="wp-caption alignleft" style="width: 251px"><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/nie-war-altwerden-schoner/gerhardwegner" rel="attachment wp-att-14449"><img class=" wp-image-14449 " title="GerhardWegner" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2012/05/GerhardWegner.jpg" alt="" width="241" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Alt ist man heute erst mit 80!&quot; Gerhard Wegner vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD ist Experte für den demografischen Wandel. Foto: Antje Schrupp</p></div>
<p>Die Bevölkerung Hessens wird bis zum Jahr 2060 von derzeit 6 Millionen auf 4,9 Millionen schrumpfen, der Anteil der Über-60-Jährigen steigt dabei auf ein Drittel: Der demografische Wandel, also der wachsende Altersdurchschnitt der Bevölkerung, sei nicht aufzuhalten, sagte Hejo Manderscheid vom Caritasverband.</p>
<p>Doch was diese Zahlen konkret im Alltag bedeuten, ist noch lange nicht ausgemacht. „Aus der Zahl der Lebensjahre kann man heute fast nichts mehr ableiten“, betonte Gerhard Wegner vom Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das Alter als Lebensphase habe sich individualisiert und ausdifferenziert. Menschen leben länger, sie sind im Durchschnitt auch länger gesund. Derzeit haben die meisten Menschen im Alter auch relativ viel Geld zur Verfügung.</p>
<p><strong>&#8220;Alt ist man heute erst mit achtzig&#8221;</strong></p>
<p>Mit dem Erreichen des Rentenalters beginne heute eine neue Lebensphase, so Wegner: Alt fühlen sich die Menschen mit 60 oder 65 Jahren noch nicht. „Es steigt die Nachfrage nach Trennungs- und Scheidungsberatung für 65- bis 70-Jährige.“ Als alt gilt heute erst, wer über 80 ist: „Auch das Alter veraltert.“</p>
<p>Deshalb seien starre Altersgrenzen heute nicht mehr sinnvoll, sondern diskriminierend, meinte Wegner, der auch Mitglied der Kommission zum Sechsten Altenbericht der Bundesregierung ist. „Die Grenze von 65 oder 67 Jahren wird als willkürlich empfunden.“ Er tritt dafür ein, Altersgrenzen generell aufzuheben und zum Beispiel das Renteneintrittsalter durch eine flexible Lebensarbeitszeit zu ersetzen.</p>
<p><strong>Wenn man Grundsicherung braucht, ist die Riester-Rente futsch</strong></p>
<p>„Nicht das Alter ist das Problem, vor dem wir stehen, sondern die soziale Frage“, betonte Wegner. „Wer 45 Jahre lang für einen Lohn von 7,50 Euro die Stunde arbeitet, kommt heute im Alter nicht mal auf eine Rente in Höhe der Grundsicherung“. In so einem Fall ist dann auch eine eventuell angesparte Riester-Rente futsch: Deren Erträge werden nämlich von der Grundsicherung abgezogen. „Da ist es besser, das Geld gleich auszugeben.“</p>
<div id="attachment_14377" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/nie-war-altwerden-schoner/altwerden1" rel="attachment wp-att-14377"><img class="size-full wp-image-14377" title="Altwerden1" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2012/05/Altwerden1.jpg" alt="" width="500" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Podium zur &quot;Zukunft des Alterns&quot;, ganz rechts Stefan Körzell vom DGB Hessen-Thüringen. Foto: Antje Schrupp</p></div>
<p>Das Problem der drohenden Zwei-Klassen-Gesellschaft wurde auch auf zwei anschließenden Podien mit Verbandsvertretern und Politikerinnen deutlich: „Der heutige männliche Durchschnittsrentner hat 1051 Euro zur Verfügung, die Neueintritte nur noch 961“, rechnete etwa Stefan Körzell vom Deutschen Gewerkschaftsbund vor. Frauen haben noch weniger. Hinzu kommt, dass die Chancen Älterer auf einen Arbeitsplatz nicht gut stehen.</p>
<p>Die Sozialsysteme sind noch überhaupt nicht auf den demografischen Wandel eingestellt. Defizite Seitens der Politik sahen die Expertinnen und Experten auch in der Vorsorge für den steigenden Pflegebedarf. Hier würden nicht genug Pflegekräfte ausgebildet, außerdem sei die Halbherzigkeit der neuesten Pflegereform „eine mittlere Katastrophe“, so Hejo Manderscheid.</p>
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		<title>Die Gema und der liebe Gott</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 08:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antje Schrupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gema]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Gema Werbung für das Urheberrecht macht, ist  legitim. Aber den lieben Gott sollte sie dabei aus dem Spiel lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://evangelischesfrankfurt.de/2012/05/die-gema-und-der-liebe-gott/gema" rel="attachment wp-att-14354"><img class="aligncenter size-full wp-image-14354" title="gema" src="http://evangelischesfrankfurt.de/wp-content/uploads/2012/05/gema.jpg" alt="" width="500" height="349" /></a>&#8220;Ohne Komponisten könnten wir nicht mit Gott singen&#8221;, behauptet die Verwertergesellschaft Gema zurzeit auf großflächigen Plakaten. Der Spruch steht neben dem Foto eines Kirchenchores. Nun ja, möchte man anmerken, da kennt aber jemand die sangeslustigen Christenmenschen schlecht.</p>
<p>Dass die Gema in der Debatte über die Zukunft des Urheberrechts für ihre Interessen Werbung macht, ist sicher legitim. Aber den lieben Gott sollte sie dabei vielleicht doch besser aus dem Spiel lassen.</p>
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